Viele Zuschauer verfolgten Jahresübung der Wehr

Mimen waren schwer zu bändigen

Hilfe ist da: Der Mime des DRK, der ein Brandopfer gab, musste zunächst intensiv „beruhigt“ werden. Fotos:  Döringer

Ziegenhain. Pünktlich um 19 Uhr startete am Freitagabend eine Übung in der Kasseler Straße in Ziegenhain. Bei der traditionellen Jahresübung der Feuerwehr Ziegenhain handelte es sich in diesem Jahr um eine Fettexplosion in einer Küche im Untergeschoss des Hauses Nr.12.

Zwei Bewohner erlitten dabei schwere Brandverletzungen, drei weitere kamen mit leichten Verletzungen davon. Zwei Mimen der DLRG waren beim Eintreffen der Rettungskräfte vor dem Haus nur schwer zu bändigen, und somit hatten einige Feuerwehrleute alle Hände voll zu tun bis zum Eintreffen der DRK-Rettungskräfte.

Aus dem hinteren Teil des Gebäudes rief eine Person um Hilfe, zwei weitere Menschen wurden im Dachgeschoss des Hauses vermisst.

Pyrotechniker Lars Röse aus Homberg sorgte wieder für einige spektakuläre Überraschungen. Stichflammen, schwarzer Rauch und eine kleine Explosion sorgten für eine realistische Darstellung.

Die beiden Mimen der DLRG waren nach einiger Zeit gut versorgt, drei DRK-Einsatzfahrzeuge waren vor Ort.

Die Person, die aus dem hinteren Teil des Hauses mit Hilferufen auf sich aufmerksam gemacht hatte, wurde über eine Steckleiter gerettet.

Ein Angriffstrupp der Ziegenhainer Feuerwehr hatte mit viel Nebel und Rauch im Inneren des Hauses zu kämpfen, um die beiden Vermissten zu finden. Dies gelang schließlich, mit Hilfe der Drehleiter wurden beide gerettet.

Im Einsatz waren sechs Feuerwehrautos mit zwei Dutzend Feuerwehrleuten unter dem neuen Führungsduo Jan Pukat und Marcel Ochs.

Die erfolgreiche Übung wurde von zahlreichen Zuschauern verfolgt. • Viele Bilder in unserer Fotostrecke http://zu.hna.de/Feuer1209

Von Jörg Döringer

Quelle: HNA

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