Ministerin lobt vorbildliche Arbeit: Preis an Initiative gegen Gewalt

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Auszeichnung für Gewalt-Prävention: (von links) Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, der Stellvertretende Leiter der Polizeidirektion Schwalm-Eder, Achim Kaiser, und der Projektleiter von „Gewalt geht nicht!“, Stephan Bürger.

Schwalm-Eder. Das Projekt „Gewalt geht nicht!“ aus dem Landkreis ist Preisträger des 9. Hessischen Präventionspreises 2014. Die Auszeichnung überreichte die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann in Wiesbaden.

Aus 33 Bewerbungen hat eine Jury des Landespräventionsrates sechs Preisträger ausgewählt. Das Projekt „Gewalt geht nicht!“ erhielt einen von drei Anerkennungspreisen.

Der Geschäftsführer des Landespräventionsrates, Dr. Helmut Fünfsinn, unterstrich in seiner Laudatio, dass das Projekt „Gewalt geht nicht!“ durch sein konsequentes und nachhaltiges Handeln, aktuellen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus entgegen zu treten, als beispielhaft für Hessen gelte. Besonders hob er hervor, dass es im Schwalm-Eder-Kreis gelungen sei, eine tragfähige Kooperation mit den örtlichen Polizeibehörden zu gründen.

Diese trage nach der Projektgründung im Jahr 2008 bis heute. Die Handlungsstrategie werde am aktuellen Bedarf ausgerichtet.

„Das macht uns stolz und zeigt, dass wir es wirklich geschafft haben, ein wirksames und vielfältiges Netzwerk zur Förderung der Toleranz und Demokratie zu initiieren“, sagte Landrat Frank-Martin Neupärtl.

Das bestätigt Projektleiter Stephan Bürger und berichtet, dass es Anfragen zu der Arbeit aus anderen hessischen Regionen gebe. Ein Dank gehe an die vielen Initiativen und die dazugehörigen Menschen, ohne die das Projekt nicht funktionieren würde.

Weitere Informationen: www.gewalt-geht-nicht.de.

Kontakt: Stephan Bürger, Tel. 05681/775590. (red)

Quelle: HNA

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