Packende Stunts: Auffenberg mischte beim Grasbahnrennen mit

Küsschen: Mike Auffenberg bedankt sich bei einer jungen Frau aus dem Publikum, dass sie sich mutig in die Mitte der Fahrbahn gestellt hat, damit der Stuntman um sie herum fahren konnte.

Melsungen. Sie war als ein Höhepunkt des Grasbahnrennens angekündigt: die Stuntshow am Freitag- und Samstagabend. Und versprochen haben die Veranstalter nicht zuviel: Stuntman Mike Auffenberg hat es mit seiner Darbietung geschafft, die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen.

Mit acht Maschinen bot er in gut 45 Minuten ein Spektakel für Augen und Ohren. Vor allem die Wheelies kamen gut an. Dabei wird nur auf den Hinterreifen gefahren. Bei einem seiner Motorräder war sogar das Vorderrad komplett abmontiert – zum Start wurde erst einmal Anlauf genommen, um überhaupt Schwung zu bekommen. Doch auch auf dem Quad fuhr Auffeenberg nur auf den beiden Hinterrädern und bog seinen Körper dabei noch athletisch nach hinten durch.

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Die Show auf dem Quad begeisterte auch sonst. Mal saß Auffenberg auf dem Fahrzeug, mal fuhr er im Stehen. Auch sein Hund Frieda durfte mitfahren – ebenso wie sechs Kinder aus dem Publikum. Mit einem Helm ausgestattet, wurden sie von dem Stuntman auf dem Quad positioniert, und los ging die Fahrt.

Flug über Autos

Der Höhepunkt der Show war aber wohl die Abschlussfahrt des 39-Jährigen: Der Stuntman schoss von einer Rampe mit seinem Trialmotorrad über ein Auto, einen Kleinbus und ein Quad.

Ohne Vorderreifen: Stuntman Mike Auffenberg vor dem Start núr auf dem Hinterreifen des Motorrads. Fotos:  Wüstefeld

Doch nicht nur Auffenberg zeigte, was er als Stuntman alles drauf hat. Direkt vor ihm heizten schon das Stuntgirl Kiki und Stefan Blank vom Stuntteam JNR Triton/Reaction den Zuschauern ein. Mit einem rosa Quad fuhr Kiki nur auf den Hinterreifen, ihr Kollege Stefan fuhr mit einem blauen mal nur mit den Reifen auf der linken, dann nur mit denen auf der rechten Seite. Dass es auch ein Stuntgirl gebe, sei ungewöhnlich: „Es gibt nicht viele Mädels, die sich daran wagen“, sagt Auffenberg und freut sich, dass dennoch eine Frau in seiner Show mitfuhr.

Moderiert wurde die Show, die bis einschließlich Sonntag mehrmals gezeigt wurde, von Thomas Schiefner und Egon Müller. Vor allem Müller ist bekannt: Er ist Deutschlands einziger Speedway-Weltmeister. Deshalb ließ es sich Auffenberg auch nicht nehmen, die Moderatoren zu einer Fahrt auf dem Quad zu bitten. Die Zuschauer hat es gefreut: „Die Show war klasse“, so das einstimmige Fazit. (cow)

Quelle: HNA

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