Größtes Projekt von Hessen Mobil im Wolfhager Land

Für 4,5 Mio. Euro: Tank- und Rastanlage Bühleck wird ausgebaut

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Bauarbeiten an der Rastanlage Bühleck: Hier Sascha Plesl, Praktikant bei Hessen Mobil, mit einem Vermessungsrad auf der Böschung oberhalb des Parkplatzes. Links hinter ihm liegt Oberelsungen, rechts hinten sind die Windräder am Rödeser Berg zu sehen.

Breuna/Zierenberg. Bagger und Planierraupen sowie zahlreiche Bauarbeiter und -fahrzeuge bestimmen seit geraumer Zeit das Bild der Tank- und Rastanlage Bühleck  an der Autobahn 44. Hessen Mobil  baut die Anlage zwischen den Anschlussstellen Zierenberg und Breuna (Richtung Dortmund) komplett um.

Die umfangreiche Erneuerung der Tank- und Rastanlage Bühleck an der Autobahn 44 ist das aktuell größte Projekt von Hessen Mobil im Wolfhager Land. 4,5 Millionen Euro kostet der Um- und Ausbau der Anlage in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Zierenberg und Breuna. Wesentlich mehr Lkw- und Pkw-Stellplätze sollen die Sicherheit deutlich verbessern. Im Anschluss erfolgt der Neubau der Tankstelle.

Hintergrund:

Ab Herbst 2015 wird die vorhandene Tankstelle am Rasthof Bühleck modernisiert. Nach Auskunft des Betreibers Tank+Rast  wird das Tankstellengebäude neu errichtet und das Angebot erweitert.

Neben einem Angebot aus der klassischen Gastronomie sorgen ein Nordsee-Fischrestaurant sowie eine italienische Espressobar für Vielfalt, sagt Julia Colligs  von Tank+Rast. 80 Sitzplätze im Innenraum und 30 weitere auf einer Terrasse, ein Kinderspielplatz sowie moderne Toiletten mit einem Babywickelraum, einem behindertengerechten WC und Fernfahrerduschen ergänzen das Angebot. Zur Investitionssumme wollte Colligs sich nicht äußern. (uli)

Seit Mai laufen die umfangreichen Arbeiten, im Oktober 2015 sollen sie beendet sein. Laut Horst Sinemus, Sprecher von Hessen Mobil, liege man voll im Zeitplan, größere Behinderungen durch die Bauarbeiten habe es bisher nicht gegeben. Das Gesicht der Anlage wird sich künftig deutlich verändern: Die Anzahl der Parkplätze für Autos steigt von 70 auf 102, für Lkw stehen nach Abschluss der Arbeiten 67 statt bisher 24 Plätze zur Verfügung, sagt Projektingenieur Karsten Büchner.

Die Oberfläche der Lkw-Stellflächen wird aus Beton gefertigt - der laut Büchner im Gegensatz zu Asphalt wesentlich tragfähiger ist und somit den Belastungen der schweren Laster besser standhält. Des Weiteren steigt die Kapazität der Anlage durch drei Behinderten-Parkplätze und eine Stellfläche für Schwerlasttransporte, sagt der Projektingenieur. Alle Entwässerungsleitungen werden erneuert sowie ein Regenrückhaltebecken auf der gegenüberliegenden Seite der A 44 gebaut. Es dient auch dem Umweltschutz, dort können neben 1350 Kubikmetern Regenwasser auch knapp 50 Kubikmeter Leichtflüssigkeiten getrennt und aufgenommen werden.

Weitere Funktion des Regenbeckens: Es ist der Überlaufschutz für den Landwehrgraben oberhalb von Oberelsungen. Neben einer Lärmschutzwand für ruhende Lkw-Fahrer erhält der komplette Stellbereich eine Beleuchtung sowie eine Kameraüberwachung.

Von Nicolai Ulbrich

Um- und Ausbau der Tank- und Rastanlage Bühleck

Um- und Ausbau der Tank- und Rastanlage Bühleck

Quelle: HNA

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