150 Jahre Concordia-Chöre: Männer sangen noch einmal zum Jubiläumskonzert

Mitreißender Chorgesang

Comeback zum 150. Jubiläum: Vom Publikum frenetisch gefeiert wurde der Auftritt des wiedervereinigten Männerchores. Foto: Heist

Neukirchen. Auf 150 Jahre Vereinsgeschichte blickten am Samstag die Concordia-Chöre Neukirchen zurück. Zum Jubiläumskonzert in der Neukirchener Nikolaikirche fand sich zur Freude der rund 160 Konzertbesucher noch einmal der Männerchor zusammen. Mit Zylinder, Fliege und Blume am Revers hatten die 20 Sänger unter der Leitung von Ewald Dilling ihren großen Auftritt.

Der „21-Zylinder-Chor“, wie Konrad Weitzel, der Vorsitzende der Concordia-Chöre, den wiedervereinigten Männerchor scherzhaft nannte, begeisterte nicht nur mit seinem aparten Erscheinungsbild in Anlehnung an die Glanzzeit des Männerchorgesangs. Mit Liedern wie „Hab oft im Kreise der Lieben“ bewiesen die Sänger mit einem Durchschnittsalter von 76 Jahren, dass sie stimmlich noch einiges zu bieten haben. „Das letzte Lied können alle Männerchöre auswendig, es kommt nämlich ganz viel Bier drin vor“, sagte Dilling und verkündete, man werde es inbrünstig vortragen. Schon erklang „Humulus Lupulus“, das Lied von Hopfen und Malz. Mit anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen quittierten die Konzertbesucher die Liedvorträge der Sangesbrüder.

Zu begeistern wussten auch der Gemischte Chor, ebenfalls unter der Leitung von Ewald Dilling, sowie der Frauenchor und der Chor Frischer Wind unter der Leitung von Nonna Gieswein. Mit je vier Liedern präsentierten die drei Neukirchener Chöre einen Ausschnitt aus ihrem vielfältigen Repertoire. Für frischen Wind sorgten auch die 13 Gäste des Chores Mundwerk aus Rölls- hausen unter der Leitung von Evelyn Michel. Mit gefühlvollen Melodien und Herbert Grönemeyers „Mambo“ trugen sie mit zu einem stimmungsvollen Jubiläumskonzert bei.

Ihre Grüße überbrachten Bürgermeister Klemens Olbrich und Peter Jerabeck, stellvertretender Bundeschorleiter. Als Vertreter des Sängerkreises Schwalm-Knüll überreichten Gerd Müller und Gülümser Cakir auch Urkunden des Landes Hessen und des Deutschen Chorverbandes.

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

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