„Mobbing-Vorwürfe haltlos“: Innung reicht Unterlassungsklage  gegen Friseurin ein

Zierenberg. Nach den Mobbingvorwürfen der Zierenberger Friseurmeisterin Heidi Till gegen die Friseur-Innung Hofgeismar-Wolfhagen schlagen die Wogen hoch. Nun hat der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kassel Erich Hochbrügger die Vorhaltungen als haltlos zurückgewiesen.

Es sei eine Unterstellung, Auszubildende von Betrieben, die nicht Mitglied der Innung seien, würden in Prüfungen benachteiligt. Die Friseur-Innung hat beim Amtsgericht Kassel Unterlassungsklage eingereicht.

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Zuvor hatte Heidi Till die Innung verklagt, der sie selbst nicht angehört. Ein ihrer Meinung nach mit der Note Sechs bewerteter Haarschnitt der 18-jährigen Auszubildenden Anastasia Ntontou in der Zwischenprüfung habe das Fass jahrelanger Benachteiligungen zum Überlaufen gebracht.

Für Horbrügger, Friseur-Obermeisterin Regina Arend und die Prüfungsvorsitzende der Innung Hofgeismar-Wolfhagen, Christine Arend, stellt sich der Fall völlig anders dar: Die Auszubildende sei im Teil 1 der Gesellenprüfung nicht mit einer Sechs benotet worden. „Die Bewertung, die nicht mit einer Note, sondern mit Punkten bzw. Prozentangaben erfolgte, entspricht der Note Vier“, sagt Horbrügger. (ant)

Quelle: HNA

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