In Neukirchen wurde die 20. Elektro-Ladesäule eröffnet – Alle Beteiligten einig: Die Technik ist im Kommen

Mobilität mit roter Betzel gratis

Gemeinsam für mehr Elektromobilität (von links): Thomas Keil , Gerald Näser, Iris Schimek, Klemens Olbrich, Heidrun Englisch, Karl-Walter Eberlein, Paul Kurz, Bernd Müller und Dirk Siemon.

neukirchen. Vor dem Restaurant „Zum Hungrigen Wolf“ in Neukirchen wurde die zwanzigste Elektro-Ladesäule eingeweiht. Zwei Steckdosen gibt es an dem Gerät. Vorbeifahrende Radler und Autofahrer können hier kostenlos ihre E-Mobile aufladen. Den Strom zahlt die Eigentümerin des Lokals, Iris Schimek.

„Elektromobilität ist ein großes Thema“, sagt Heidrun Englisch vom Tourismusservice Rotkäppchenland. Deshalb hat der Verbund seit November 2012 insgesamt zwanzig Ladesäulen in acht Kommunen aufgestellt. Rotkäppchen-E-Ladesäule heißen die kostenlosen Stromspender, zu erkennen an der stilisierten roten Betzel der Schwälmer Tracht.

Karl-Walter Eberlein von der Gespa GmbH berichtete, dass E-Mobilität vor zwei Jahren noch belächelt worden sei. „Aber ich versichere Ihnen“, so Eberlein, „diese Technik ist im Kommen. Und wir haben uns dieses Themas angenommen.“

Deswegen wird im Rotkäppchenland die E-Mobilität bewusst gestärkt. Heidrun Englisch ist sich sicher: „Es gibt noch viel Entwicklungspotential. Wir sind stolz, bei uns den ersten Schritt gemacht zu haben.“ Auch die Kreissparkasse Schwalm-Eder (KSK) beteiligt sich an der Förderung. „Eben weil es ein Thema für die Zukunft ist, bieten wir Sonderkredite für die Finanzierung von Elektroautos an“, sagt KSK-Direktor Dirk Siemon. Die Bundesregierung hat das Ziel, bis in das Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf die Straßen zu bringen. „Das halte ich für realistisch“, äußert sich Thomas Keil von Eon-Mitte. Das Rotkäppchenland ist gewappnet.

Informationen: Alle Ladesäulen finden Sie im Internet unter www.e-tankstellen-finder.com

Von Matthias Hoffmann

Quelle: HNA

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