Moderne LED-Lampen jetzt auch entlang der B 251-Ortsdurchfahrten

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Alt gegen neu: Bauamtsleiter Björn Schröder zeigt den Unterschied zwischen den Leuchtstofflampen (links) und den LED-Leuchten.

Habichtswald. Dass nun auch die Bundesstraße 251 mit 40 modernen LED-Leuchten ausgestattet werden konnte, ist letztlich das Ergebnis einer effektiven Ausschreibung des ersten LED-Projektes für Innerortsstraßen und -plätze der Gemeinde Habichtswald im Herbst 2012.

Bauamtsleiter Björn ist darauf besonders stolz: „Die eingeplante Summe wurde deutlich unterschritten, so dass wir die noch freien Mittel auch zur Lichtverbesserung entlang der Bundesstraße nutzen konnten“.

Doch nicht nur die bessere Lichtausbeute ist es, warum Projekte dieser Art vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert werden, sondern vor allem weil ein Wechsel „Alt gegen Neu“ auch zu einer enormen Energieeinsparung beiträgt. Und diese beträgt immerhin rund 60 Prozent.

Unbeleuchtete Bereiche durch Abschalten jeder zweiten Lampe, wie in der Vergangenheit, gibt es nicht mehr. Der neutrale weiße Lichtkegel der LED-Strahler verteilt sich am Boden wesentlich breiter und sorgt somit auch für eine bessere Lichtausbeute in den Randbereichen. Die Lampen sind darüber hinaus sehr wartungsfreundlich. Eine Gegebenheit, die sicher die Männer vom Bauhof besonders zu schätzen wissen, denn die Leuchtstoffröhren der alten Stromfresser waren nach einer gewissen Brenndauer überaus anfällig.

Die LED-Lampen haben hingegen eine Mindestlebensdauer von rund 100 000 Stunden, das entspricht etwa 25 Jahren Betriebszeit.

Die nunmehr abgeschlossene Maßnahme ging aus einer Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hervor. Beide Installationsabschnitte wurden beim Projektträger Jülich beantragt und von dort aus auch genehmigt.

Die BMU-Förderung für Kommunen beläuft sich pro Maßnahme auf 40 Prozent und gilt für alle Klimaschutzvorhaben die zur Senkung der CO2-Emissionen beitragen.

Der Kostenanteil der Gemeinde beläuft sich für diese zweite Maßnahme auf 25 000 Euro für die Anschaffung der Lampen.

Die Montage durch eine Fremdfirma hat rund 1600 Euro gekostet. (nw/mel)

Quelle: HNA

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