Stadt Niedenstein präsentiert neuen Schriftzug – Marketing soll gestärkt werden

Moderne Zeiten, neues Logo

So sieht es aus: Das Bild zeigt das neue Logo der Stadt Niedenstein. Das kleine Bild zeigt das historische Stadtwappen aus dem 13. Jahrhundert. Fotos: privat

Niedenstein. Manch einer wird Niedenstein nicht wiedererkennen. Und das liegt nicht etwa an den Bauarbeiten am Obertor. Die Einweihung des neu gestalteten Zentrums der Stadt ist übrigens für den 19. August geplant. Aber bereits seit einigen Tagen präsentiert sich die Stadt mit einem neuen Logo.

Das alte Logo, das es seit 1999 gab, habe schlicht ausgedient, sagte Bürgermeister Werner Lange anlässlich der Vorstellung. Die Stadt wolle den nächsten Schritt bei der Vermarktung und Präsentation gehen. Ab dem Herbst wird Christina Georg eine ganze Stelle für diese Aufgabe bekommen.

Einwohner haben gestaltet

„Wir wollen deutlich machen, dass ein neuer Abschnitt beginnt“, sagte Hauptamtsleiter Wolfgang Paetsch. Mit Christina Georg soll die Vermarktung der Stadt professionalisiert werden. Die Verwaltungsfachangestellte absolviert derzeit ein berufsbegleitendes Studium an der Akademie für Absatzwirtschaft in Kassel. Sie hat auch die Logo-Entwicklung für die Stadt betreut.

20 Einwohner aus allen Stadtteilen haben in den vergangenen Wochen mit Christina Georg und der Agentur Kneier Consult aus Zü-schen mehrere Vorschläge erarbeitet. Herausgekommen ist ein Entwurf, der die Lebenphilosophie der Stadt zum Ausdruck bringen soll. So jedenfalls beschreibt Christina Georg das neu Logo für Niedenstein. • Das bedeuten die Elemente: Die geschwungenen grünen Linien symbolisieren die Natur, in die die Stadt eingebettet ist. „Die fünf farbigen Kreise stehen für die Stadtteile Metze, Ermetheis, Kirchberg, Wichdorf und Niedenstein. Die unterschiedlichen Farben wegen der unterschiedlichen Mentalitäten.

Der Hessenturm – obwohl in Niedenstein beheimatet – werde von allen als Wahrzeichen der Stadt akzeptiert und gehöre einfach zum Logo dazu. Der Turm schmückte bereits das alte Logo. Etwa 2000 Euro kostete die Logoumsetzung und Vorlagenerstellung. Die Mitarbeiter der Verwaltung hätten das Logo in die Briefköpfe und die anderen Vorlagen eingefügt, sagte Bürgermeister Lange.

Auf ein Logo mit dem Stadtwappen habe man verzichtet, weil die Anmutung zu sehr mittelalterlich gewesen wäre, sagt Georg. Das Wappen erzähle die Geschichte, das Logo vermittele das Lebensgefühl.

Als nächstes Projekt steht in der Verwaltung die Neugestaltung der Internetseite auf dem Programm. Deutlich funktionaler und vor allem flotter soll der Auftritt der Stadt künftig daherkommen.

Die Aussage (Claim), mit der die Stadt künftig werben will, lautet: „Hier fühl’ ich mich wohl.“

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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