Der „Moot bey de Mehl“ zog gestern wie alle Jahre sehr viel Publikum an

Sehen, schmecken, staunen

Töpferin Sylvia Denner: Sie schätzt den Markt sehr.

Willingshausen. Der „Moot bey de Mehl“ erwies sich auch in diesem Jahr als Publikumsmagnet. Hunderte Besucher schoben sich bereits am frühen Nachmittag durch die Marktstraße. Spätestens ab 14 Uhr waren Parkplätze Mangelware.

Zum 18. Mal lockte der „Markt an der Mühle“ mit einem runden Programm für alle. Auf dem von der „Dorfmühle Willingshausen“ und der benachbarten „Töpferei Erbehof“ organisiertem Markt präsentierten die Aussteller überwiegend traditionell hergestellte Handwerksprodukte. Mehr als siebzig Stände zogen sich entlang der Untergasse.

Es gab viel zu sehen und zu probieren. Die zahlreichen handwerklichen Aussteller traditioneller Gebrauchswaren sorgten am Pfingstmontag für ein abwechslungsreiches Einkaufserlebnis. Von Holz- über Töpferarbeiten bis hin zu Schmuck und Gartenartikeln gab es ein breites Angebot zu entdecken. Zahlreiche Informationsstände rundeten das Angebot ab. So zeigte beispielsweise ein Schäfer am lebenden Schaf die fachgerechte Schur. Besonders für Kinder war wieder einiges geboten.

Sylvia Denner aus Bad Wildungen gab an der Töpferscheibe sitzend eine Kostprobe ihres handwerkliches Könnens und fertigte direkt vor Ort Feinsteinzeug an. Der Verkauf, aber auch das direkte Gespräch mit den Kunden sei in Willingshausen sehr gut, zog die Töpferin eine positive Bilanz. Gern saßen die Besucher auf den überall verteilten Sitzmöglichkeiten und genossen Deftiges oder Süßes. Von Bratwurst bis zur Waffel gab es ein reichhaltiges Angebot. Trotz kühler Temperaturen fand auch das Bauernhofeis Abnehmer. Wer mochte, konnte am Pfingstmontag aber auch noch einen Glühwein bekommen.

Für die Veranstalter war „Moot bey de Mehl“ zugleich ein Tag der offenen Tür. Die Töpferei Erbehof stellte ihre Keramik- und Schmuckschöpfungen sowie das Arbeiten in der Töpferwerkstatt vor. In der Dorfmühle konnten sich Besucher des Mühlentages über Stromerzeugung mithilfe von Wasserkraft und ökologisch betriebene Landwirtschaft informieren. (zmh)

Mehr Fotos: http://zu.hna.de/Moot1605

Quelle: HNA

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