Alwin Altrichter erhielt das Bundesverdienstkreuz von Minister Dieter Posch

Motor für den Mittelstand

Erfolgreich und engagiert: Alwin Altrichter (links) und Ehefrau Ursula freuten sich über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, vorgenommen von Minister Dieter Posch. Foto: zse

HOMBERG. „Geht nicht – gibt´s nicht“ – diesem Motto folgt Alwin Altrichter seit vielen Jahren im Beruf wie auch im ehrenamtlichen Engagement. Für seine vielfältigen Verdienste um das Gemeinwohl erhielt der Homberger Unternehmer am Donnerstag das Bundesverdienstkreuz am Bande. Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch überreichte die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland bei einer Feier im Homberger Rathaus.

Selbst Geschäftsführer eines mittelständischen Familienunternehmens, setze sich Alwin Altrichter mit viel Energie und Verantwortung auch ehrenamtlich für die Interessen des Mittelstandes ein, betonte Posch in seiner Festrede. Sein Name stehe für herausragende Motivation und unermüdliche Einsatzbereitschaft, für Aufrichtigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Kurz: Der Geehrte sei ein sehr verdienter Bürger unserer Gesellschaft, der weit mehr tue als seine Pflicht. Dabei gelinge ihm der Balanceakt, Unternehmertum und ehrenamtliches Engagement in Einklang zu bringen.

Besondere Verdienste erwarb sich Altrichter, Inhaber der Firma Kuhn Feuerschutz, als Mitbegründer des Bundesverbandes Brandschutz-Fachbetriebe. Seit 2004 ist er Mitglied der Vollversammlung der IHK Kassel, im IHK-Regionalausschuss Schwalm-Eder leitet er den Arbeitskreis Stadtentwicklung. Daneben gehört der 62-Jährige seit 2005 dem Mittelstandsausschuss des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) an und ist Sprecher des IHK-Netzwerkes Mittelstand.

Zudem engagiert er sich als Handelsrichter beim Landgericht Kassel sowie als ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht. Besonders am Herzen liegt ihm sein im wahrsten Wortsinn weitläufigster Einsatz im Verein „Wandern für Kinder“.

Noch viel zu tun

Als Mann deutlicher Worte bekannt, nutzte der Geehrte die Feierstunde für eine kurze Bilanz: Rückblickend habe für die mittelständische nordhessische Wirtschaft einiges erreicht werden können, vieles jedoch sei noch zu tun. So gelte es, das Image des Mittelstandes in der Öffentlichkeit weiter zu verbessern. Direkt an die Politik gewandt, thematisierte Altrichter die bereits seit langem erhoffte Senkung der Unternehmenssteuer für „die Kleinen“, sodass der „Wachstumsmotor Mittelstand“ gut weiterlaufen könne.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

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