Bei Neukirchen

Motorrad fährt gegen Linienbus: Zwei Schwerverletzte

Olberode. Zwei Schwerverletzte forderte am Freitagabend ein Unfall zwischen einem Linienbus und einem Motorrad. Das Unglück ereignete sich zwischen Neukirchen und Oberaula.  

Wie die Polizei Schwalmstadt mitteilte, ereignete sich der Unfall auf der Bundesstraße zwischen Neukirchen und Oberaula. Von Neukirchen kommend wollte ein 32-jähriger Mann aus Bad Hersfeld mit seinem Bus gegen 19.50 Uhr nach links in Richtung Olberode abbiegen. Dabei übersah der Busfahrer einen vorfahrtsberechtigten 50-jährigen Motorradfahrer aus Morschen. Trotz Vollbremsung konnten die beiden Fahrer einen Zusammenstoß im Kreuzungsbereich nicht mehr verhindern.

Ins Krankenhaus nach Bad Hersfeld

Das Motorrad fuhr mit Wucht gegen den Bus. Dabei wurde sowohl der Morschener wie auch seine 44-jährige Mitfahrerin aus Neukirchen heftig gegen die Fahrzeugfront geschleudert und schwer verletzt. Laut Polizei erlitt der 50-Jährige Verletzungen an Armen, Beinen und Brustkorb. Nach der Erstversorgung wurde der Mann vom Rettungsdienst in das Krankenhaus nach Bad Hersfeld gefahren. Die Neukirchnerin zog sich Rückenwirbelverletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in das Klinikum Kassel geflogen werden.

Vermutlich infolge des heftigen Bremsvorgangs klagte eine im Bus sitzende Schwangere über Unterleibsschmerzen. Um eine Gefährdung für Mutter und Kind auszuschließen, wurde die Frau zur ambulanten Untersuchung in die Asklepios Klinik nach Ziegenhain gebracht.

20.500 Euro Schaden

Bei dem Unfall wurden Front und Frontscheibe des Linienbusses stark beschädigt. Am Motorrad entstand vermutlich wirtschaftlicher Totalschaden. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf 20.500 Euro.

Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr Olberode im Einsatz.

Quelle: HNA

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion