Über 200 Stände reihten sich beim Scherzmarkt in der Altstadt von Treysa aneinander

Mützen und heiße Getränke

Reichhaltiges Angebot: Gisela Neumeister bot an ihrem Stand beim Scherzmarkt in Treysa Räuchermännchen und Nussknacker an. Sie war eine von über 200 Händlern, die ihre Ware feilboten. Fotos: Decker

Treysa. Wer sich in diesem Jahr über die aktuelle Mützenmode informieren wollte, war am Samstag auf dem Scherzmarkt in Treysa an der richtigen Adresse. Neben den unterschiedlichen Ständen, die Hüte und Mützen anboten, trugen fast alle Besucher eine Kopfbedeckung, denn der in diesem Winter bisher vermisste Schnee rieselte unaufhörlich vom Himmel.

Die Altstadt mit dem Marktplatz, der Straße Am Angel, der Herbstgasse, der Mainzer Gasse, der Zwalmstraße, der Burggasse, der Steingasse und der Wagnergasse glitzerte im Schneetreiben und bot den zahlreichen Besuchern ein auf den Weihnachtsmärkten bisher vermisstes winterliches Ambiente.

Heiße Getränke

Mehr als 200 Stände mit Textilien, Gewürzen, Lederwaren, Fellen, Korbwaren, Spielzeug und Süßigkeiten reihten sich aneinander. Da der Schnee sich mit einem kalten Wind verbündet hatte, waren die zahlreichen Kaffee- und Glühweinstände willkommene Pausestationen für die vielen tausend Besucher. Auch die Kneipen und Restaurants boten ein warmes Plätzchen, um der Kälte zu entfliehen.

Doch egal wie das Wetter ist, der Scherzmarkt findet jedes Jahr seine Besucher, denn manche Besonderheiten findet der Schwälmer nur hier. Sei es der Stretchgürtel, die ganz spezielle Reinigungstinktur für den Herd oder das besonders scharfe Messer.

Und wer einfach nur die heimischen Spezialitäten genießen wollte, konnte sich am Stand der Tiernothilfe Schwalmstadt frisch gekochte Schwälmer Klöse servieren lassen, die einige Besucher sogar schon auf dem Weihnachtsmarkt in Ziegenhain extra vorbestellt hatten.

Von Christiane Decker

Quelle: HNA

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