Kirchen-Konzert mit Andrea Adams-Frey und Albert Frey begeisterte das Publikum

Musik mit christlicher Botschaft

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Kirchenband: Lieder mit Tiefgang präsentierten in Homberg Dirk Benner am Keyboard und Andrea Adams-Frey.

Homberg. „Lobe den Herrn meine Seele“, singt Andrea Adams-Frey. Ihre Stimme füllt die Kirche. Sie nimmt die Zuhörer mit auf eine Klangreise von der Vergangenheit mit alten liturgischen Gesängen bis zur Moderne mit bekannten Kirchenliedern.

Zusammen mit ihrem Mann Albert Frey, begleitet von den Musikern Dirk Benner am Keyboard und Luca Genta an Cello und Flöte gab die Kirchenband ein Konzert in der Pfarrkirche Christus Epheta in Homberg vor 280 Zuhörern.

„Vor dem Gloria kommt die Kyrie“, erläuterte Albert Frey, den Gedanken des Konzerts, das der Liturgie folgte. Das Lied „Herr erbarme Dich“ fordere auf zum Loslassen. Die Texte der Lieder beschreiben Situationen, die viele verstehen und nachempfinden können, die eingängigen und mitreißenden Melodien brachten das Publikum in Schwung.

Es sei überraschend, dass die liturgischen Gesänge aus dem zweiten Jahrhundert oft gar nicht so anders klängen wie moderne Musik, stellte Frey fest. Die Musiker forderten das Publikum auf, sich frei zu fühlen und mitzusingen. Die Liedtexte wurden auf einer Leinwand mit stimmungsvollen Bildern gezeigt. Lichterspiel und Klang trugen zur besonderen Atmosphäre bei.

Adams-Freys Stimme variierte von sanften, zerbrechlichen Tönen wie beim Magnificat, eines der drei Lieder aus dem Lukasevangelium, über rockige und kraftvolle Töne wie beim Lied über den Lebenswillen bis zur beruhigenden Soulmusik. Medaitive Ruhe erfüllte Kirche bei Marias Lobgesang „Meine Seele preist den Herrn“.

„Wir suchen die Verbindung von Liturgie und freien Formen des Gebets“ sagte Frey. Auch persönliche Erfahrungen finden Eingang in die Musik der Kirchenmusiker. Ganz offen sprach Adams-Frey über ihre Suche nach Gott, über ihren Lebensweg mit Tiefen wie Drogen, Alkohol und chaotischen Beziehungen und darüber, wie sie Jesus fand.

Neben der Musik, den Melodien und den Instrumenten haben alle Texte der Band etwas zu sagen. Das war einer der Gründe, warum Birgit und Klaus Kuhley von der Kirchengemeinde die Musiker eingeladen hatten. Die Lieder transportierten Inhalte, die auch für ihr Leben wichtig geworden seien, erklärte Birgit Kuhley bei der Begrüßung der Musiker. Die Zuhörer ließen sich anstecken von der Musik und zeigten ihre Begeisterung mit viel Applaus.

Von Bettina Mangold

Quelle: HNA

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