Junge Instrumentalisten und Sänger begeisterten beim Konzert in Sankt Maria

Musik fürs Weihnachtsfest

Mit Nikolausmützen: Auch fürs Auge boten die jungen Musiker etwas. Fotos: zih

Wolfhagen. Normalerweise gibt in der Wolfhager katholischen Kirche Sankt Maria als musikalischer Begleiter bei Andachten und Gottesdiensten die Orgel den Ton vor. Doch am Abend des zweiten Advents erfüllte die gesamte Bandbreite der Blas-, Streich- und Schlaginstrumente das rappelvoll besetzte Kirchenschiff mit einem vielschichtigen Melodienpotpourri.

Verschiedene Musikgruppen der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) unter Gesamtleitung von Peter Altwasser veranstalteten nach der Premiere im Vorjahr in der Stadtkirche zum zweiten Mal ein ganz auf den Advent und das Weihnachtsfest zugeschnittenes Konzert. Das Gotteshaus als Veranstaltungsort wurde bewusst gewählt. Denn einmal hat Musik in der Kirche einen festen Platz, spielt eine ganz große Rolle. „Denn sie bewirkt etwas“, so Gemeindereferent Jürgen Günst als Vertreter der gastgebenden Sankt Maria-Kirchengemeinde, „was so mit Worten allein nicht erreicht werden kann.“ Musik drücke nicht nur Dank, Lob und Freude über Gottes Tun und Handeln aus, sondern sei die Sprache des Herzens und die gemeinsame Sprache der Menschheit.

Instrumentale Unterstützung erfuhren die WFS-Mädchen und Jungen der Musikklassen 6G1 und 7G1 sowie der Schul-Big-Band vom Blechbläserensemble Bad Arolsen unter Leitung von Thomas Henze, ferner vom Celloquartett „Free Strings“ unter Federführung von Erika Umanez sowie dem ebenfalls zur Musikschule Wolfhager Land gehörenden Jugendsinfonieorchester. Am Dirigentenpult wechselten sich mit Peter Altwasser und Thomas Henze noch Bodo Krah sowie Florian Pohlmann ab.

Bunte Mischung

Den Schwerpunkt des fast zweistündigen Programms ohne Pause setzten natürlich der Zeit entsprechend Advents- und Weihnachtslieder in einem Mix von Klassischem bis hin zum modernen Pop-, Beat- und Big Band-Sound. Drei Lieder wurden jeweils von einer Sängerin auch vokal intoniert.

War der Auftritt einer jeder Gruppe in Perfektion, Harmonie und Klangfülle schon ein akustischer Höchstgenuss, so wurde dies noch vom Schlussbild getoppt. Denn da präsentierten sich alle 150 Musiker gemeinsam dem Publikum, das mit Standing Ovations noch Zugaben forderte. (zih)

Quelle: HNA

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