Musik mit Gänsehauteffekt

Sommerfeld und Tesic begeisterten beim zweiten öffentlichen Auftritt

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Kraftvoll, emotional, harmonisch: Sonja Tesic und Frank Sommerfeld begeisterten das Publikum im Kulturhaus Synagoge mit einem Mix aus Pop, Jazz, Swing und Latin.

Gudensberg. Musik pur im Kulturhaus Synagoge: Die Sängerin Sonja Tesic und der Gitarrist Frank Sommerfeld hatten ein abwechslungsreiches Programm im Gepäck. Mit einem musikalischen Cocktail aus bekannten Stücken von Pop, Jazz, Latin und Swing begeisterten sie das Publikum in Gudensberg.

Mit einer bezaubernden Stimme, deren Bandbreite von sanft bis kraftvoll reicht, erzählte Sonja Tesic emotionale Geschichten: von Leidenschaft und Liebe, die so wichtig sind wie das Wasser zum Leben, von melancholischer Liebe, Verbrechen aus Liebe und von Lebensfreude und Traurigkeit. Dabei war ihr die eigene Leidenschaft zur Musik zusehends ins Gesicht geschrieben.

Ob spanische, brasilianische oder englische Texte, man musste sie nicht verstehen, um zu wissen, wovon sie sang. Bekannte Titel unter anderem von Nora Jones, Ella Fitzgerald, Stevie Wonder, Jonny Cash und Tina Turner bekamen durch die Interpretation der jungen Sängerin und die Begleitung von Sommerfeld eine ganz andere Klangfarbe. Damit verzauberten beide das Publikum, und spätestens bei ihrem Vortrag von Adeles „Someone like you“ stellte sich der Gänsehauteffekt ein.

Zum Song „Ne nanana“ von Vaya Con Dios waren die Zuhörer aufgerufen mitzusingen. Nur halb so schön wäre es, würde das nicht klappen, sagte Sommerfeld. Dafür aber dreimal so schön, wenn alle mitmachten. Das ließ sich das Publikum nicht zweimal sagen und füllte den Raum mit Klang und Stimme.

Frank Sommerfeld ist in der Region bereits bekannt als teil des Duos Pata Moto. Die 27-jährige Bosnierin Sonja Tesic lernte Sommerfeld erst Anfang des Jahres kennen, sie lebt seit Januar in Kassel. Per Zufall und über viele Umwege kam der Kontakt zustande. In Gudensberg traten die beiden Musiker erst zum zweiten Mal gemeinsam öffentlich auf.

„Die beiden haben uns einen wunderschönen und emotionalen Abend beschert“, freute sich Elke Michel-Elbe vom Kulturbüro der Stadt Gudensberg. (zen)

Quelle: HNA

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