Kunstwerkstätten und Bands aus der Region auf dem Artrock-Festival

Artrock-Festival in Gudensberg mit fünf Amateurbands

Früh übt sich, was ein Künstler werden will: Marlene Baumann konzentrierte sich in der Kinder-Malwerkstatt ganz auf ihr Finger-Kunstwerk „Alles in Gelb“. Fotos: Eberlein

Gudensberg. Musik in Verbindung mit bildender Kunst zu bringen, das war die Idee des ersten Artrock-Festivals im Gudensberger Stadtpark.

Der Veranstalter, das Quartier Gudensberg, hatte fünf Amateurbands aus der Region zwischen Marburg und Kassel eingeladen, um der Öffentlichkeit zu zeigen, was sie drauf haben. Von Soft- bis Hard-Rock, von leise bis laut - alles war dabei.

„Wir wollen mit der Veranstaltung erreichen, dass die unterschiedlichen Bands aufeinandertreffen“, sagte Jochem Hamacher vom Quartier. Dies sei zudem eine Möglichkeit, neue Bandmitglieder zu finden oder Neugründungen zu ermöglichen. Spontan meldete sich auch eine Gruppe, um auf der Märchenbühne zum ersten Mal gemeinsam aufzutreten. „D-Pardon“ hatte erst ein paar Tage zuvor einen Bassisten gefunden und sucht nun noch nach einem geeigneten Schlagzeuger.

Hard-Rock und Grunge

Nach dem spontanen Auftritt von „D-Pardon“ traten die Jungs von „Fight Your Destiny“ auf und boten dem Publikum eine gehörige Portion Hard-Rock. Danach wurde es mit den Bands „T5“, „Dream on“ und „Why Not Acoustic“ wieder ruhiger. Den Abschluss machte die Gruppe „Nirgendwo“. Die deutsche Grungeband belegte beim Korbacher Band-Contest im Februar den zweiten Platz.

Um die Bühne herum bestand für die Besucher die Möglichkeit, sich selbst in künstlerischer Weise zu betätigen. Am Stand von Schmuckdesignerin Meral Dikisci aus Kassel konnte man Ringe selber machen. Viele der Besucher gingen mit einem selbstgestalteten Button, die mit einer Button-Presse gefertigt worden, nach Hause und auf die Kinder warteten Spiele und eine Malwerkstatt. 

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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