Musikschule Schwalm-Eder-Nord feierte in Gudensberg ihren Geburtstag

Eine Hexe mit Posaune: Kathy Freiboot sorgte in Gudensberg für Stimmung. Fotos: Först

Gudensberg. Eine Hexe mit Besen und Posaune, ein Rabe, der klassische Musik erklärt und Zelte, in denen Instrumente ausprobiert werden konnten. Beim 20. Geburtstag der Musikschule Schwalm-Eder-Nord in Gudensberg wurde viel geboten.

Großen Applaus heimsten die Jüngsten für ihren musikalischen Auftritt ein. Die musikalische Frühförderung für die Kindergartenkinder wird, wie Bärbel Dingel von der Musikschule berichtete, von der Stadt finanziert.

„Ich erinnere mich noch ganz genau an die Gründung der Musikschule vor 20 Jahren”, sagte die Vorsitzende Gudrun Häusler in ihrer Eröffnungsrede. Damals sei es eine kleine Einrichtung mit 600 Schülern unter Leiter Wilhelm Kröger gewesen.

Inzwischen habe sich die Zahl der Musikschüler mit 1300 mehr als verdoppelt, das Kollegium setzt sich aus 40 Lehrern zusammen. Somit ist sie heute eine der größten Musikschulen Nordhessens.

Gudensbergs Bürgermeister Frank Börner wies darauf hin, dass die Einrichtung vom Landkreis und vor allem von den Gemeinden des nördlichen Schwalm-Eder-Kreises getragen werde.

Jede davon gebe jährlich 90 Cent pro Einwohner an die Musikschule. Dieses Geld investiere man gerne, komm es doch den Kindern und Jugendlichen zugute, sagte Börner.

Quelle: HNA

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