Konzert der Ursulinenschule: Orchester begeisterte Publikum

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Gänsehaut-Feeling beim Publikum: Das erzeugte das Schul-Orchester unter der Leitung von Eva-Maria Heupts unter anderem mit Melodien aus dem „Herrn der Ringe“.

Fritzlar. „Lass dich begeistern für den Gesang, dann bleibst du froh ein Leben lang“, so sangen es die Schülerinnen und Schüler der Chor-AG an der Ursulinenschule Fritzlar, die am Montag zum Schulkonzert in die Sporthalle geladen hatte.

Familien, Freunde, Schüler und Lehrer bildeten das Publikum; Orchester, Musicalchor, Chor-AG und Gitarren-AG zeigten, was sie im vergangenen Jahr gelernt hatten. Für einige Schüler war das Konzert eine Premiere.

Den Anfang machte das große Schulorchester unter der Leitung von Eva-Maria Heupts. Klassisch ging es los mit mehreren Stücken aus Georges Bizets „Carmen“. Darauf folgte der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor. Angeleitet von Nils Knutzen sang der Generationen übergreifende Chor „Make a joyful noise“. Dieser Auftakt hatte für gute Stimmung im Publikum gesorgt. Barbara Kupfer-Baumert stimmte mit ihrer Chor-AG die Zuhörer danach mit Liedern wie „Summer-Holiday“ und „Sonnenbrand“ auf die Sommerferien ein.

Viel Applaus erhielt die Anfängergruppe der Gitarren-AG von Maria Kobus. Die fünf Fünftklässler spielen ihr Instrument zwar erst seit einem Jahr, waren sich aber bereits so sicher, dass sie jedes Stück nach der Originalversion zusätzlich in einer Variation vortrugen.

Das Publikum war aufgerufen mitzusingen, als die gesamte Gitarren-AG das Stück „Lady in Black“ spielte. Auf der Melodie dieses Stückes von Uriah Heep beruht auch der Jubiläumssong der Schule, die in diesem Jahr ihr 300-jähriges Bestehen feiert. Für Gänsehaut sorgte das Orchester bei seinem zweiten Auftritt mit Highlights aus dem Film „Herr der Ringe“.

Die Absolventen Giacomo Kerpen, Denise Hofmann, Edith Eike, Friederike Holzer, Sabrina Krainhöfner und Anni Völkerding verabschiedeten sich mit dem Titel „Little Talks“. Schulleiterin Jutta Ramisch dankte allen Musikern des Abends und betonte: „Musizieren macht schlau“, was die drei Einser-Abiturienten unter den Akteuren belegten.

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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