Passant entdeckte Behälter neben ehemaligem Klinikum

Mutmaßlich radioaktiver Behälter in Homberg: Klinikbetreiber geht von Einbruch aus

Dr. Christoph Engelbrecht, Asklepios-Geschäftführer für den Schwalm-Eder-Kreis.

Homberg. Das ehemalige Homberger Krankenhaus, wo am Ostermontag, der verdächtige Behälter gefunden wurde, gehört dem Klinik-Betreiber Asklepios. Man gehe von einem Einbruch aus, sagte am Dienstag Dr. Christoph Engelbrecht, Asklepios-Geschäftführer für den Schwalm-Eder-Kreis.

Bei der Kiste, die der Passant gefunden habe, handele es sich vermutlich um einen Behälter für Strahlendosimeter, wie sie früher in der Röntgenabteilung verwendet worden seien. Das Gebäude, das seit Herbst 2010 leer steht, sei komplett ausgeräumt und auch verschlossen. Es gebe dort nichts mehr, von dem eine Gefahr ausgehen könne oder das von Wert sei.

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Von dem Behälter hätte rein theoretisch auch nur eine sehr geringe Strahlung ausgehen können. Falsch sei die Vermutung die Röntgen-Abteilung werde aufgelöst. Röntgengeräte befänden sich schon lange nicht mehr dort.

Das Haus soll nun zusätzlich gegen Einbrüche gesichert werden. Der Container, der sich hinter dem Haus befand, sei dort nur für wenige Tage abgestellt gewesen. Bei dem Inhalt handele es sich um Hausmüll aus der Klinik in Schwalmstadt, der am Donnerstag nicht mehr zur Müllverbrennung nach Kassel gebracht werden konnte. (hro)

Behälter mit Aufschrift "Radioaktives Material" gefunden

Behälter mit Aufschrift "Radioaktives Material" gefunden

Quelle: HNA

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