Bewohner des Hauses kommen bei Verwandten unter

Brand in Borken: Ursache vermutlich Deckenfluter auf dem Dachboden

Am Tag nach dem Brand: Der Dachstuhl des Hauses in der Oberen Bergstraße in Borken wurde vom Feuer völlig zerstört. Foto: Dellit

Borken. Bei dem Brand eines Mehrfamilienhauses in der Borkener Altstadt entstand am Montagabend ein Schaden von 200.000 Euro, teilt die Polizei mit. Als Ursache für das Feuer gibt sie an, dass ein Deckenfluter mit Halogenleuchte vermutlich brennbares Material auf dem Dachboden des Hauses entzündet habe.

Gegen 20.10 Uhr brach im Dachstuhl des viergeschossigen Fachwerkhauses in der Oberen Bergstraße das Feuer aus (wir berichteten). "Dabei wurde niemand durch den Brand oder durch die Löscharbeiten verletzt", teilt die Polizei weiter mit. Das Feuer wurde durch einen Anwohner bemerkt, der die Feuerwehr alarmierte. Das vom Brand betroffene Haus wurde von einer vierköpfigen Familie bewohnt.

Aktualisiert um 17.20 Uhr.

Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle oberhalb des Braunkohlemuseums eintraf, schlugen bereits die Flammen aus dem Dachstuhl. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses, ehemals Milch Helwig, hatten sich schon in Sicherheit gebracht. Rettungsteams und Nachbarn kümmerten sich um die Familie (wir berichteten).

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Die Familie wurde zunächst von Verwandten aufgenommen. Auf Grund des Schadens am Gebäude könne sie erstmal nicht zurück in ihr zu Hause, so Polizei-Pressesprecher Giesa im HNA-Gespräch.

53 Feuerwehrleute aus Borken, Gombeth, Singlis/Lendorf, Trockenerfurth, Arnsbach und Nassenerfurth bekämpften unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Achim Hilgenberg (Singlis) den Brand. Unterstützt wurden die Brandschützer von der Homberger Wehr, die mit ihrer Drehleiter und einem Großtanker im Einsatz war. Die Feuerwehren brachten den Brand schnell unter Kontrolle und verhinderte so eine Ausbreitung auf weitere Gebäude.

Wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor Holger Raude sagte, sei das Feuer nach gut einer halben Stunde unter Kontrolle gewesen, der Einsatz zog sich aber noch über eine längere Zeit hin.

Von Peter Zerhau und Maja Yüce

Video von den Löscharbeiten

Quelle: HNA

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