Nach Suchaktion: 76-jähriger Vermisster aus Bad Emstal lag tot am Waldrand

Ippinghausen/Höhnscheid. Ein 76-Jähriger aus Bad Emstal, der Pilze sammeln wollte, ist am Dienstagmorgen tot am Waldrand zwischen Ippinghausen und Höhnscheid gefunden worden. Er galt seit Montagabend als vermisst.

Gefunden wurde der Mann gegen 8.30 Uhr. Laut Polizei starb er eines natürlichen Todes infolge einer schweren Vorerkrankung.

Der 76-Jährige war am Montagabend zunächst von seiner Frau und Bekannten gesucht worden, die etwa wussten, in welchem Bereich er auf Pilzsuche gehen wollte. Als man sein Auto nahe der B251 zwischen Ippinghausen und Freienhagen nahe der Kreisgrenze fand, informierten die Frau und der Bekannte die Polizei. Gegen 22 Uhr lief dann die Suchaktion der Polizei an.

Artikel aktualisiert um 15 Uhr.

Im Einsatz waren dabei Polizisten mit Diensthunden, später auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera, 50 Feuerwehrleute und drei nordhessische Rettungshundestaffeln mit zusammen acht Hunden. Wegen des Einsatzes der Suchhunde war die Bundesstraße zeitweise komplett gesperrt.

Am Dienstagmorgen wurden gegen sieben Uhr dann außerdem Feuerwehrkräfte aller Wolfhager Stadtteile alarmiert. 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie suchten verstärkt in einem Gebiet, in dem in der Nacht ein Hund der DRV-Rettungshundestaffel Nordhessen aus Naumburg angeschlagen hatte. Zwei Feuerwehrleuten und der Revierförster fanden den Vermissten schließlich tot.

Der 76-Jährige hatte kein Handy bei sich, mit dem er möglicherweise Hilfe hätte rufen können. Der Empfang ist in der Gegend allerdings ohnehin sehr schlecht.

Bilder von der Suche

Vermisster 76-Jähriger aus Bad Emstal lag tot am Waldrand

Mehr Informationen in Kürze auf HNA.de.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Müller/HNA

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