Fahrspuren bald wieder freigegeben

Nach vier Monaten sollen Arbeiten auf B323 beendet sein

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Bald ist Schluss mit Baustelle: Bis Ende nächster Woche sollen die Arbeiten auf der B 323 abgeschlossen sein. Unser Foto entstand bei Caßdorf, im Hintergrund das Lager der Bettenwelt.

Homberg. Horst Sinemus ist zuversichtlich: Noch vor Weihnachten sollen alle Ampeln, Barken und Pylonen von der Homberger Umgehungsstraße entfernt und alle Fahrspuren wieder freigegeben sein.

Spätestens Ende kommender Woche seien die Bauarbeiten an der B 323 abgeschlossen, kündigt der Sprecher von Hessen Mobil an. „Wir werden alles dafür tun, dass die Strecke zwischen Caßdorf und Holzhausen dann wieder frei und verkehrssicher ist.“

Zurzeit sieht es allerdings noch nicht danach aus, als würden die schweren Baumaschinen bereits in absehbarer Zeit abgezogen. Sowohl am Anfang als auch am Ende der drei Kilometer langen Baustelle sind die Arbeiten in vollem Gange, denn es fehlen noch an manchen Stellen die Zwischen- und Feinschichten der neuen Straße.

Vier Monate lang mussten die Autofahrer auf dieser Strecke geradezu buddhistische Geduld aufbringen: Zwei Ampeln mit jeweils unendlich scheinenden Umschaltphasen, viele gesperrte Auf- und Abfahrten und ein Straßenverkehr, der nur im Schneckentempo rollte – das alles war seit Mitte August Alltag auf der B 323, die um die Kreisstadt herum führt.

Doch habe es keine Alternative zum Bauen mit vielen Ampeln gegeben, sagte Sinemus. „Unser Ziel ist es ja nicht, Straßen zu sperren, sondern dafür zu sorgen, dass der Verkehr weiter rollen kann – auch trotz und mit Baustellen.“ Dieses Ziel hat Hessen Mobil – so der neue Name für das ehemalige Amt für Straßen- und Verkehrswesen – erreicht.

Die Arbeiten an der Bundesstraße seien notwendig geworden, weil sie massive Schäden aufgewiesen habe, sagt Sinemus. Die seien für Autofahrer zwar nicht immer erkennbar, aber dennoch vorhanden gewesen. Um zu verhindern, dass sich die Schäden über den Winter hinweg ausweiten, sei sie mit einer neuen Fahrbahndecke versehen worden. Billig war das nicht: 3,5 Millionen Euro kostet die Sanierung der drei Kilometer langen Strecke, sagt Sinemus. Darin eingeschlossen sind die Arbeiten am Kreuzungsbereich B 323/254 bei Caßdorf, dort, wo die Straßen nach Wabern und Schwalmstadt auf die B 323 treffen.

Dieser Abschnitt werde allerdings in diesem Jahr nicht mehr abgearbeitet, sagt Sinemus, das sei zeitlich nicht machbar. Da hat man als Autofahrer aber doch gleich etwas, auf das man sich im kommenden Jahr freuen kann.

Quelle: HNA

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