Heynmöller Kleidung wird 55: Geburtstagswoche mit Schlagerstars und Showband

Name für namhafte Mode

Freuen sich auf ein großes Fest: Der Inhaber des Unternehmens Frank Heynmöller (links) und Geschäftsführer Jörg Diehl. Foto: Rose

Treysa. Das Modehaus Heynmöller in Treysa feiert im September 55-jähriges Bestehen: Seit 1958 gehört das Fachgeschäft zur ersten Garnitur in Sachen Mode. Zum Jubiläum haben sich Inhaber Frank Heynmöller und Geschäftsführer Jörg Diehl deshalb eine Menge einfallen lassen. Vom 15. bis zum 22. September feiert das Unternehmen mit seinen Kunden. „Das wird die größte Show seit dem Hessentag“, verspricht Diehl. „Wir wollen nicht nur etwas fürs Haus, sondern etwas für Schwalmstadt tun.“

Neben Rabatten und Angeboten wird das Modehaus auch Kulisse für Musik sein. Auf dem gegenüberliegend vom Geschäft bestehenden Parkplatz wird ein Festzelt mit Bühne aufgebaut. Von Freitag bis Sonntag geben sich bekannte Schlagerstars und Musikgrößen die Klinke in die Hand. Erwartet wird laut Pressemitteilung „der ewige Sonnyboy“ des deutschen Schlagers, G.G. Anderson. Unterstützt wird er von der Bernd Hampel Showband.

Alle Popschlager-Fans und Freunde des traditionellen Schlagers bringt die Gruppe „Fantasy“ auf Kurs. Die Cover-Band Abba 99 lässt die Musikder schwedischen Kultband aufleben. Die Eltern des heutigen Inhabers Frank Heynmöller gründeten 1958 im Salon der Großeltern den Betrieb. Auf 20 Quadratmetern verkauften sie Mäntel und Anzüge. Ein Jahr später wurde vergrößert – auf 200 Quadratmeter. Schnell platzte der Laden aus allen Nähten. Eine Filiale wurde 1965 in Frankenberg eröffnet. „1968 übernahm der Vater einen Betrieb in Bottenhorn, die ganze Familie zog mit“, erinnert sich Frank Heynmöller, der 1961 zur Welt kam. Ende der 1960er-Jahre sei dem Vater dann ein Grundstück in Treysa angeboten worden. Im August 1970 wurde das Geschäft mit 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche am heutigen Standort eröffnet. Zehn Jahre später entstand ein Anbau, in dem unter anderem ein separater Raum für Modenschauen untergebracht war. „Mein Vater lud Hausfrauenvereine ein und moderierte selbst“, erzählt der Inhaber. 1981 sei sein Vater nach schwerer Krankheit verstorben, erläutert Heynmöller. „Nur zwei Wochen nach dem großen Brand.“

2000 Quadratmeter Fläche

Der Betrieb wurde komplett wieder aufgebaut. Die Geschäfte in Frankenberg und Bottenhorn übernahmen 1998 die dortigen Geschäftsführer. Heute bewegen sich Kunden im Treysaer Modehaus auf knapp 2000 Quadratmetern Verkaufsfläche, vor dem Haus gibt es 200 kostenlose Parkplätze. „Wir sind das größte Fachhaus in Nord- und Mittelhessen“, sagt Diehl.

Auch für die Zukunft sei das Unternehmen gut gerüstet: „Wir haben in Schwalmstadt viele Traditionshäuser, die fit und gut sind. Was wir brauchen, ist eine gute Handelsstruktur.“ Parkplätze gebe es aktuell in der Stadt so viele wie nie zuvor. HINTERGRUND

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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