Am 24-Stunden-Schwimmen in Spangenberg beteiligten sich 67 Hobbysportler

Nass rund um die Uhr

Durchhaltevermögen war gefragt: 24 Stunden lang zogen Schwimmer ihre Bahnen im Spangenberger Freibad. Foto: Bläsing

Spangenberg. Wer in Bewegung ist, dem machen auch frostige Nachttemperaturen nichts aus. Beim 24-Stunden-Schwimmen, das der TSV Elbersdorf jetzt veranstaltete, gingen rund um die Uhr Hobbysportler an den Start. Der 67. und letzte Schwimmer wagte nach 23,5 Stunden den Sprung ins Wasser.

Im vergangenen Jahr hatte der Verein bereits einen 24-Stunden-Lauf organisiert. „Wir wollten aber etwas Neues anbieten“, sagt Hansjörg Hog vom Vorbereitungsteam. Eine sportliche Veranstaltung, an der sich alle beteiligen konnten - ganz ohne Leistungsdruck.

Die ungewöhnliche Idee kam bei den Spangenbergern gut an. Viele wollten bei dem einmaligen Ereignis dabei sein. Der jüngste Schwimmer war fünf Jahre alt, der älteste über 70. Jeder von ihnen schwamm eine halbe Stunde. Familien konnten sich die Zeit im Wasser auch teilen.

Gerade in der Nacht sei die Atmosphäre sehr schön gewesen, berichtet Hog. Das Schwimmbecken war beleuchtet, und über dem etwa 26 Grad warmen Wasser bildete sich Nebel. Für das nächste Jahr wollen die Mitglieder des TSV Elbersdorf wieder eine ähnliche Marathon-Veranstaltung organisieren. Um was es sich handelt, soll jedoch noch geheim bleiben, sagt Hansjörg Hog. (fil)

Quelle: HNA

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