Das Feuchtbiotop Glockenborn war Lern- und Erlebnisort der WFS-Fünftklässler

Der Natur auf der Spur

Naturschutztag, hier die Klasse 5H2 mit Klassenlehrerin Jelena Schukajlow-Wasjutinski (rechts) am Glockenborn. Foto: zih

Wolfhagen. Statt in den Klassenräumen pauken zu müssen zog es die über 150 Fünftklässler der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) zum Lernen in die freie Natur. Auf dem Stundenplan stand dabei unter dem Thema „Der Natur auf der Spur“ der jedes Jahr stattfindende zweitägige Naturschutztag.

Die Vorbereitung und Organisation lagen in Kooperation mit der Fachlehrerschaft in den Händen von Schülern der Naturgruppe der achten Klassen. Die hatten im Vorfeld eigenständig mit der Stadt Wolfhagen, Hessen-Forst sowie der Unteren Naturschutzbehörde im Landkreis Kassel das Programm mit einem internen Klassenwettbewerb ausgearbeitet.

Die drei Behörden schickten zudem Mitarbeiter als Unterstützung für die Lehrkräfte vor Ort.

Praktischer Unterricht

Sinn und Zweck des WFS-Naturschutztages sei es, so der dafür verantwortliche Schulzweigleiter Volker Schäfer, einen praktischen Biologieunterricht zur Vermittlung der biologischen Vielfalt in Flora und Fauna anzubieten und gleichzeitig die Mädchen und Jungen dafür zu sensibilisieren und zu begeistern, sich mit der Natur auseinanderzusetzen und sich für sie einzusetzen. Schwerpunktlernort war beim diesjährigen Schulnaturschutztag das zwischen der Kernstadt und dem Stadtteil Bründersen liegende Naturschutzgebiet Glockenborn.

Wertvolles Biotop

Dieses Naturschutzgebiet entwickelt sich vor allem mit seinen dort brütenden sowie durchziehenden Vogelarten zu einem der wertvollsten Feuchtbiotope in Nordhessen.

Seltene Vogelarten

Dort bekamen die Schüler der Wilhelm-Filchner-Schule von Dr. Rainer Kunz und Roman Krettek von der Unteren Naturschutzbehörde unter anderem Vogelarten gezeigt, die sie zuvor lebend in der Natur noch nie gesehen hatten.

(zih

Quelle: HNA

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