Sommerferienaktion: Wanderung mit der HNA

Schöne Ausblicke: Idylle pur erlebten die Wanderer. Foto: Thiery

Homberg. Wanderwege erkunden und dabei die Heimat neu entdecken: 60 Wanderer waren am Montag ganz begeistert von dem neuen Blick auf die Nachbarregion.

Sie machten mit bei der Sommerferienaktion Wandern mit der HNA. Die vierte Etappe führte über den zwölf Kilometer langen Rundweg von Homberg über Falkenberg und den Mosenberg. 15 Homberger begleiteten die Tour, die weiteren Wanderer kamen aus Melsungen, Borken, Bad Zwesten und der Schwalm: Sie lobten die Idee: „So lernt man neue Strecken in der Region kennen“, sagte Ingeborg Lambach aus Melsungen, die schon die Gruppe in Melsungen am Samstag geführt hatte. Erhard Klein aus Gilserberg war in Seigertshausen und in Melsungen mit dabei. „Es gibt viele nette Strecken um die Ecke, die man nicht kennt“, sagte er.

Informationen gab es zudem: So gleich zu Beginn auf dem Homberger Marktplatz. Dort stellte Dr. Dirk Richhardt die Fachwerkstadt vor. Gudrun Waidelich aus Mardorf führte die Gruppe an und berichtete charmant und informativ zugleich über die Mardörfer Geschichte und den Mosenberg. So erfuhren die Wanderer, dass es in dem kleinen Dorf einen Bauernhof gibt, der in der neunten Generation geführt wird. „Der Hof stand schon, als Napoleon regierte“, sagte Waidelich. Und am Schloss in Falkenberg erzählte Marcus Birkelbach etwas über die Arbeit des Vereins „Hoffnung für Dich“, der sich im Schloss seit 1978 um drogenabhängige Männer kümmert.

Wanderung mit der HNA

Renate Schlemmer aus Seigertshausen gefiel der weite Blick im Mardorfer Feld. Dort öffnete sich das Waberner Becken und gab den Blick über die ockerfarbenen Getreidefelder bis zum Kellerwald frei.

Vom Mosenberg aus konnte man dann sogar den Rücken des Hohen Meißners sehen. „Diese Ausblicke sind herrlich“, sagte auch Gisela Ruge aus Schleswig. Sie hatte ihren Urlaub um zwei Tage verlängert, um bei der Wanderung dabei sein zu können.

Übrigens: Der Optimismus der Wanderer wurde belohnt - das Wetter hielt sich die 15 Kilometer und 400 Höhenmeter über. Lediglich bei der Rast am Mosenberg gab es ein paar Tropfen von oben.

Am Ende führte der Weg am Homberger Schwimmbad vorbei und über das idyllische Pförtchen am Obertor, das viele das erste Mal bewunderten. Auch der jüngste Teilnehmer, Elias Omar aus Homberg, war begeistert davon.

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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