Neubaugebiet in Körle: 22 Grundstücke sollen Ende Mai erschlossen sein

Das Neubaugebiet Kitzwinkel, von oben links im Uhrzeigersinn: Asphaltierungsarbeiten, Hinweistafel mit Grundstücksübersicht und die künftige Linksabbiegespur zum Baugebiet. Fotos: Grugel

Körle. Die Gemeinde Körle will noch in diesem Monat die ersten 22 Grundstücke im Neubaugebiet Kitzwinkel erschlossen haben.

Zwölf Grundstücke hat die Verwaltung nach eigenen Angaben bereits verkauft.

Baugebiet 

Das Baugebiet ist etwa fünf Hektar groß. Das Gelände hatte die Gemeinde 2012 angekauft und entwickelt. In den ersten Abschnitt steckte man 700 000 Euro in Kanal, Wasserversorgung und Straßenbau - damit stehen 22 Wohn- und Mischgebietsflächen zur Verfügung.

Der zweite Bauabschnitt soll ab dem Jahr 2018 erschlossen werden. Geplant sind 20 weitere Grundstücke. Das Bauland ist zwischen 560 und 980 Quadratmeter groß und liegt ebenerdig beziehungsweise leicht abschüssig. Das allgemeine Wohngebiet lässt in Teilbereichen auch nicht störendes Gewerbe zu.

Preisgestaltung

Die Preise betragen 78 Euro pro Quadratmeter für Grundstücke im allgemeinen Wohngebiet beziehungsweise 72 Euro für Mischgebietsflächen. In diesen Preisen entalten sind die Hausanschlusskosten für Wasser und Kanal. Hinzugerechnet werden noch die Kosten für den Straßenendausbau mit zehn Euro pro Quadratmeter. Das Geld wird fällig, sobald der Endausbau mit Gehwegen und anderen Anlagen erfolgt.

Zisternen

Regenwasser soll von den Privatgrundstücken über Zisternen in den Kanal geleitet werden. Je 50 Quadratmeter versiegelter Fläche (angeschlossene Dach- oder Wegeflächen) ist ein Kubikmeter Zisternenvolumen geplant.

Internet

Die Netcom Kassel hat die Gemeinde Körle vor vier Jahren mit Glasfaserkabel erschlossen. Seither sind laut Gemeindeverwaltung Datenübertragungsraten von bis zu 50 000 kbit/s verfügbar. Das neue Baugebiet soll mit Glasfaserkabel bis in die Wohnung bedient werden. Bis zur Realisierung steht den Bewohnern laut Verwaltung die Technik VDSL mit maximal 50 000 kbit/s zur Verfügung.

Erdgas

Die EAM erschließt Körle dieses Jahr mit Erdgas. Das Baugebiet Kitzwinkel wird laut Gemeindeverwaltung zuerst angeschlossen.

Das Neubaugebiet sichert laut Bürgermeister Mario Gerhold den Erhalt der Einwohnerzahl, die Infrastruktur und sorge für zusätzliche Steuereinnahmen. Auf den Immobilienmarkt habe das Baugebiet keine negativen Auswirkungen; Häuser seien in Körle sehr gefragt und erzielten überdurchschnittliche Preise.

Quelle: HNA

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