Neue Chancen für Umgehung - Felsberg im Gespräch mit Verkehrsministerium

Felsberg. Für den Bau der geplanten Ortsumgehung in Felsberg eröffnen sich neue Chancen. Dies betrifft sowohl das Verfahrensrecht als auch den Ausgleich für den Eingriff in die Natur. Das teilte Bürgermeister Volker Steinmetz am Dienstag nach einem Gespräch mit Verkehrsminister Dieter Posch mit.

Beim Verfahrensrecht ist neben dem derzeit angestrebten Bebauungsplan in Federführung der Stadt auch eine Planfeststellung seitens des Landes möglich, teilte Steinmetz mit. Der Vorteil liege dabei in einer Verknüpfung des angestrebten Baurechts mit einem Zugriff auf die nötigen Ausgleichsflächen.

Nach wie vor kommen Ausgleichsflächen in Böddiger infrage, teilte Steinmetz mit. Diese seien aber in Privathand. Vor diesem Hintergrund habe er mit dem Wirtschaftsminister weitere Möglichkeiten erörtert, und zwar mit folgendem Ergebnis: Erstens sei der geforderte Hochwasserschutz statt bislang nur an der Eder eventuell auch an der Schwalm bei Rhünda möglich; zweitens ist der Ausgleich für den Natureingriff statt in Böddiger eventuell auch im Wald denkbar – alle neuen Optionen seien nun zu prüfen. (lgr)

Quelle: HNA

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