Melsunger und Spangenberger Post haben einen gemeinsamen Zustellungsstützpunkt

Neue Drehscheibe für Briefe

Neuer Arbeitsbereich: Auf einer Etage haben alle Mitarbeiter der Post nun genügend Platz. Unser Bild zeigt Gruppenleiter Werner Gümbel (rechts) und Betriebsleiter Dieter Mangel . Foto: V. Koch

Melsungen. Mitsamt Postkisten, Schränken und Verteilspinden ist die Melsunger Post am Montag umgezogen. Sie hat nun ihren neuen Zustellungsstützpunkt in den Pfieffewiesen auf dem Gelände des Autohaus Brüne.

Zuvor haben die Mitarbeiter der Post die Briefe und Pakete noch in dem Gebäude in der Rotenburger Straße sortiert und zum Ausliefern auf die gelben Postautos verteilt. Dort war auch bis Ende 2010 noch die Melsunger Postfiliale untergebracht. „Das waren beengte Verhältnisse“, sagt der Betriebsleiter, Dieter Mangel. Er hat seinen Sitz in Schwalmstadt und ist für die Immobilie der Post in Melsungen zuständig.

Alles auf einer Etage

Viel größer sei das neue Zustellungszentrum aber nicht, sagt Mangel. „Jeder Zusteller hat eine vorgeschriebene Quadratmeterzahl für seinen Arbeitsbereich“, sagt der Betriebsleiter. Allerdings mussten die Mitarbeiter ihre Sendungen in dem alten Gebäude auf mehreren Etagen sortieren. Der neuen Zustellungsstützpunkt ist nun ebenerdig.

An dem Standort in der Rotenburger Straße mussten die ankommenden Briefe über einen Lastenaufzug transportiert werden. Der sei nach Angaben von Mangel öfter defekt gewesen.

So kam es vor, dass die Mitarbeiter die Briefe zum Sortieren die Treppe hinauf tragen mussten. Je nach Wochentag können das in dem Melsunger Zustellungsstützpunkt bis zu 15 000 Briefe und 3000 Pakete sein. Das Arbeiten in dem neuen Zustellungsstützpunkt sei nun rückenfreundlicher, sagt Mangel.

In der neuen großen Halle können die 25 Post-Mitarbeiter aus Melsungen nun die Briefe mit Rollcontainern direkt bis zu ihrem Arbeitsbereich fahren. Dort werden die Briefe dann nach Straßen und Hausnummern sortiert.

Sechs Mitarbeiter von dem Spangenberger Zustellungsstützpunkt der Post haben nun ebenfalls ihre Arbeitsbereiche in der neuen Halle in den Pfieffewiesen.

Auch die Situation auf dem Hof ist an dem neuen Stützpunkt komfortabler. An dem alten Gebäude bot der Hinterhof nicht viel Platz zum Beladen der Fahrzeuge. „Die Kollegen mussten teilweise auf der Rotenburger Straße parken“, sagt der Betriebsleiter.

Neben professioneller Hilfe einer Umzugsfirma haben die Mitarbeiter der Post auch selbst angepackt und fleißig Kartons und Inventar geschleppt. „Sie haben einfach die Erfahrungswerte und wissen, wo was hin gehört“, sagt Mangel. (yvk)

Quelle: HNA

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