Neue Fußballtore für die Pausen an der Elbetalschule

Spielen in den Schulpausen jetzt noch lieber Fußball (von links hinten): Fabio (9 Jahre), Fynn (9 Jahre), Lasse (9 Jahre), Nils (10 Jahre), Philipp (10 Jahre), Niklas (7 Jahre), Johannes (10 Jahre), Hannes (8 Jahre) und Raphael (8 Jahre), (von links vorne) Corvin (8 Jahre), Jason (9 Jahre), Jona (9 Jahre) und Nelio (8 Jahre). Foto:s  pju

Naumburg. Mit dem Ball kicken können Kinder fast überall. Doch noch mehr Spaß macht es, wenn es richtige Fußballtore gibt.

Vier neue und robuste Mini-Aluminiumtore, die in jeder Pause von den Grundschülern bespielt werden, schmücken den Schulhof der Elbetalschule. Die 145 Schüler der Naumburger Grundschule freuen sich über die neuen Geschenke. Möglich gemacht hat diese Anschaffung die Aktion Kinder für Nordhessen - eine gemeinsame Spendenaktion von Unternehmen und Bürgern auf Initiative der HNA.

Bewegung und gesunde Ernährung spielen in der Naumburger Grundschule eine wichtige Rolle. „Fußball ist eine Sportart, die alle sozialen Grenzen sprengt“, sagt Schulleiterin Ute Waldow. Egal ob Jungs oder Mädchen - Fußball wird in allen Altersstufen der Grundschule gerne gespielt. „Das ist ein guter Ausgleich zum Sitzen“, so die 56-Jährige. Dabei ist der Pädagogin aufgefallen, dass die Kinder sich in ihrer Freizeit nicht mehr so viel bewegen wie früher. Mit einem vielfältigen Pausen-spielangebot bietet die Schule den Kindern dem ganzheitlichen Toben viel Raum. Neben Pedalos, Springseilen, Stelzen, Tischtennisschlägern und einer Kletterwand können die Schüler nun auch richtig Fußball spielen auf ihrem Schulhof. „Mit Bewegung kann man Haltungsschäden vorbeugen und das Sozialtraining in Mannschaftsspielen stärken.“

Die Tore kommen bei den Schülern gut an. „Wir hatten früher Plastiktore, die sind beim Reinschießen immer weggerutscht“, sagt Fynn (9). Das kann mit den neuen, fest installierten Minitoren nicht mehr passieren. Früher haben die Grundschüler mit ihren Jacken das Tor optisch abgesteckt und gegen die Pfosten an der Schulhauswand oder den Container gespielt. „Man musste aufpassen, dass man in den Container keine Dellen schießt“, sagt Janika (10).

Streit kann nun auch nicht mehr aufkommen, denn nun ist klar, wann der Fußball wirklich im Tor landet. „Ich mag Fußball, weil ich mit meinen Freunden zusammenarbeiten kann - es ist mal was anderes, als nur an der Reckstange zu spielen“, sagt Julia (10). Fußball spielt auch jeden Tag Fabio (9) in den Pausen. „Ich kann mich da austoben und mit meinen Freunden zusammenspielen.“

Von Johanna Uminski

Quelle: HNA

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