Pro Quadratmeter versiegelter Fläche werden ab Januar bis zu 99 Cent fällig

Neue Gebühr fürs Abwasser

Wehrspitze: Martin Michel, Heinz Schultheis, Markus Friedrich und Andreas Schultheis, von links, nach der feierlichen Vereidigung. Foto: Quehl

Schrecksbach. Die gesplittete Abwassergebühr kommt auch in Schrecksbach. Bereits ab 1. Januar wird die die Rechnung fürs Schmutzwasser nicht mehr nach dem entnommenenen Frischwasser sondern nach dem Schlüssel des eigenen Grundes und Bodens, konkret den versiegelten Flächen, berechnet.

Hintergrund: Sämtliches Wasser, das nicht natürlich versickert, gelangt in die Kanalisation und verursacht so Kosten. Alle Grundstücke werden folglich auch in Schrecksbach taxiert und einmal jährlich abgerechnet.

Bei der Jahresschlusssitzung im Röllshäuser Großen Saal hat die Gemeindevertretung vorläufig nur die Obergrenzen der künftigen Gebühren festgelegt. So wird der Kubikmeter Frischwasser maximal 4,50 Euro kosten, pro Quadratmeter versiegelter Grundstücksfläche sind ab Januar bis zu 99 Cent zu zahlen. Die Gebührenordnung im Einzelnen wird später im Gemeindeparlament abgestimmt. In der Sitzung wurde auch die neue Feuerwehrspitze für die kommenden fünf Jahre vereidigt. Gemeindebrandinspektor bleibt Heinz Schultheis, sein Stellvertreter ist Markus Friedrich. Verabschiedet wurde mit Dank für seine Leistungen Frank Petersohn, der Wehrführer in Holzburg bleibt.

Mit einigen humorvollen Versen verabschiedete Bürgermeister Andreas Schultheis das Jahr. Die Grabenkämpfe von einst seien überwunden, die richtige Richtung sei eingeschlagen, „es gibt Wichtigeres als Eröffnungsbilanzen und die gesplittete Abwassergebühr im Leben“.

Schultheis, parteilos, war am 11. März mit über 70 Prozent der Wählerstimmen zum Bürgermeister gewählt worden. (aqu) ARTIKEL UNTEN

Quelle: HNA

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