Ibraer bauen Vogelhaus – Energieversorger Eon Mitte stellt alten Strommast bereit

Neue Heimat für die Schwalben

Freuten sich über das Schwalbenhaus: Die Initiatoren des Vogelprojektes. Foto: nh

Ibra. Im Oberaulaer Ortsteil Ibra hat der Energieversorger Eon Mitte einen ehemaligen Strommast für ein Schwalbenhaus zur Verfügung gestellt. Das Haus dient nun Zugvögeln als Nistplatz.

Im vergangenen Jahr war die Niederspannungsfreileitung demontiert und durch ein modernes Erdkabel ersetzt worden, berichtet Eon-Sprecherin Margita Fischer. Übrig blieb der Strommast auf einer unbebauten Fläche.

„Wir wollen die Region auch beim Tier- und Umweltschutz unterstützen“, erläuterte Kai Otys, Leiter des EonRegioteams Borken beim Ortstermin, bei dem auch Oberaulas Bauamtsleiter Helmut Henning und Jörg Imhoff, Bewohner des Nachbargrundstücks und Initiator des Schwalbenhausprojekts mit dabei waren.

Imhoff beobachtete regelmäßig eine Vielzahl von Schwalben, die sich auf den Stromleitungen niederließen. Im Zuge der Verkabelungsarbeiten entfiel diese Möglichkeit – und die Idee vom Schwalbenhaus auf dem Holzmast war geboren. Das gemeinsam mit Anwohnern in Eigenleistung gebaute Schwalbenhaus bietet Nistmöglichkeiten für sechs Schwalbenfamilien.

In den vergangenen Jahren seien in zahlreichen Abschnitten Vogelschutz-Sicherung an 20 000 Volt-Freileitungen angebracht worden, heißt es weiter. Außerdem unterstütze Eon Mitte an verschiedenen Stellen im Netzgebiet immer wieder die örtlichen Vogelschutzgruppen durch Hubsteiger-Einsätze bei der Montage von Nisthilfen, insbesondere für Weißstörche und Turmfalken, sagt Margita Fischer. Das Netzgebiet von Eon Mitte erstreckt sich über weite Teile Hessens sowie über Südniedersachsen, Teile von Ostwestfalen und Westthüringen. (jkö)

Quelle: HNA

Kommentare