Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule hat neue Pausenhalle und Mediathek

Können sich schon vorstellen, in der neuen Mediathek zu arbeiten: Schülervertreter von links Enes Kalkan, Viktoria Noll und Johannes Hölscher. Fotos: Sonnabend

Homberg. Feierstimmung in der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule: Nach Umbau gibt es dort eine neue Pausenhalle mit Cafeteria – auf der Empore darüber wird eine Mediathek eingerichtet. „Hier kann man flexibel arbeiten und in Büchern nachschlagen“, sagtViktoria Noll von der Schülervertretung.

Noch sind die Regale leer: „Der Raum ist gerade erst fertig geworden. In den nächsten vierzehn Tagen werden Bücher eingeräumt“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Ute Frerking.

Enes Kalkan arbeitet lieber am Computer: „Ich recherchiere gerne im Internet“, erklärt er. Fünf Computer-Arbeitsplätze gibt es schon. „Schüler dürfen sich auch Laptops ausleihen“, sagt Frerking. Einen Kopierer, ein Schneidebrett und Stehtische soll es auch bald geben. Die Mediathek soll ein Selbstlernzentrum für die Schüler sein, so Frerking.

Die Pausenhalle ist fertig: Im Frühjahr des vergangenen Jahres wurde festgestellt, dass die alte Halle einsturzgefährdet war – deswegen musste eine neue gebaut werden.

Schulleiter Rainer Glanz konnte der Baustelle schnell eine positive Seite abgewinnen: „Das war eine Chance für uns, vorher war hier alles ziemlich beengt“, so Glanz. Der Umbau betraf 370 Quadratmeter und kostete knapp eine Million Euro. Geld, dass es sich laut Landrat Frank-Martin Neupärtl zu investieren gelohnt hat: „Hier ist das neue Herz der Schule.“

Dazu gehöre auch die Cafeteria: „Damit nicht nur der Kopf, sondern auch der Magen der Schüler gefüllt wird“, scherzt er. Die Cafeteria ist in der Pausenhalle, in die durch die verglaste Fensterfront viel Licht gelassen wird. Von der Mediathek auf der Empore aus kann man durch die Scheiben auch auf die Pausenhalle blicken. Sie verbindet den linken und rechten Flügel der Schule und von ihr aus gelangt man auch auf den Schulhof.

Schulleiter Rainer Glanz ist zufrieden und stolz: „Das ist die optimale Lösung für uns.“

Von Nora Sonnabend

Quelle: HNA

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