Neue Kindertagesstätte wird gebaut: Teuer, aber notwendig

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Der geplante Standort: Der neue Kindergarten soll rechts (gelb markiert) neben dem Jugendfreizeitplatz gebaut werden. Links daneben das Hallenbewegungsbad, ganz links außen oben und in der Mitte die beiden jetzigen Kitas.

Niedenstein. Weil in Niedenstein Betreuungsplätze knapp werden, muss ein neuer Kindergarten gebaut werden. Das Parlament beschloss jetzt den Neubau für 1,55 Mio. Euro.

Die Situation erforderte schnelles Handeln: In Niedenstein fehlen Betreuungsplätze für Kinder, eine Ausweichgruppe wurde bereits vorübergehend im Bürgerhaus Wichdorf untergebracht.

Deshalb reagierten Stadtverwaltung und Parlament zügig: Ein Antrag auf Bezuschussung eines Neubaus wurde rechtzeitig eingereicht, die Förderung inzwischen bewilligt. Eine Arbeitsgruppe befasst sich seit drei Monaten mit den Planungen, und am Donnerstag beschloss das Parlament bei zwei Enthaltungen den Bau einer neuen Kindertagesstätte.

Das neue Gebäude, der dann dritte Kindergarten in der Kernstadt, wird auf dem städtischen Grundstück neben dem Jugendfreizeitplatz errichtet (siehe Skizze unten).

Größe: Die Kita soll drei Gruppen beherbergen, zwei altersübergreifende und eine Krippengruppe für Kinder ab einem Jahr.

Kosten: Die Gesamtkosten werden festgelegt auf 1,549 Millionen Euro. Vom Land wird ein Zuschuss erwartet in Höhe von 360 000 Euro.

Bauweise: Die Arbeitsgruppe empfiehlt eine Holzrahmen-Bauweise, die in Sachen Bauzeit, Flexibilität und Ökobilanz die massive Bauweise aussticht. Es soll ein Flachdachbau mit zwei Lichtkuppeln werden.

Kinderzahl: Die Zahl der Kinder, die vom Kindergarten in die Schule wechseln, liegt seit einigen Jahren und auch in der Perspektive bei knapp über 40. Angesichts der Prognose bis 2021 fehlen zurzeit 59 Betreuungsplätze.

„Wir sollten froh sein, dass so viele Kinder in Niedenstein leben“, sagte Dr. Bettina Hoffmann (Grüne). Es sei ein freudiges Ereignis, dass eine neue Kita notwendig werde. Sie lobte die schnelle Umsetzung.

Es sei in der Arbeitsgruppe sehr gute, sachbezogene Arbeit geleistet worden, hieß es aus der FWG, und ein Sprecher der SPD betone, dass die AG weiter tagen werde.

Quelle: HNA

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