Flächennutzungsplan soll aufgestellt werden

Neue Planung für Mastställe kommt

Blick in einen Hühnermaststall: Unser Foto entstand in Borken-Kerstenhausen. Foto: Dellit

Niedenstein/Metze. Vor dem Hintergrund der Diskussion um Mastställe besonders im Stadtteil Metze plant Niedenstein einen Nutzungsplan für landwirtschaftliche Flächen. Darin können Flächen empfohlen werden, auf denen Massentierhaltung erlaubt wird. Das gleiche gilt für Windkraft.

Für Metze wird ein anderer Weg gegangen. Dort wird zunächst eine Veränderungssperre erlassen. So lange sie gilt, darf kein Stall oder ähnliches in dem Gebiet gebaut werden. Gleichzeitig wird ein Bebauungsplan Landwirtschaft (Tierhaltung und Biogas) geplant. Dieser soll bis 2014 fertig sein.

Für die anderen Stadtteile könnten Bebauungspläne bei Bedarf später aufgestellt werden. Sie haben für die Stadt den Vorteil, dass sich mit ihnen rechtlich präziser Flächen zum Beispiel für Mastställe definieren lassen.

Zurzeit geht es in Metze um zwei Projekte. Für die Erweiterung einer Hähnchenmastanlage liegt die Genehmigung des Magistrates schon vor, und es wird noch das Gutachten über die Umweltbelastung abgewartet.

Außerdem wird ein Antrag zum Bau eines Schweinestalls für 1984 Tiere behandelt, der im Januar eingereicht wurde. Der Magistrat beabsichtige, den Bau des Stalls zu genehmigen. Dies geschehe auf Grundlage einer Entscheidung der Stadtverordneten aus dem vergangenen Juli. (ode)

Quelle: HNA

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