Feuerwehr stellte Gebäude am Aschenberg auf

Neue Schutzhütte mit altem Kamin

Neu aufgestellt: Die Feuerwehrleute beim Aufbau der Schutzhütte am Aschenberg. Foto: Kimpel

Rengshausen. Die Feuerwehr Knüllwald-Rengshausen rückte in den vergangenen Tagen aus, um die in die Jahre gekommene Schutzhütte am Aschenberg abzureißen und neu aufzubauen.

Die schlagkräftige Gruppe, unter der Führung vom Forstwirtschaftsmeister und erstem stellvertretendem Gemeindebrandinspektor Jürgen Günther, marschierte in den Wald und startete ihre vorbildliche Aktion. Die Schutzhütte am Aschenberg war eine von ursprünglich drei Hütten in der Gemarkung von Rengshausen.

Alle drei Hütten stammten aus den sechziger Jahren und standen auf dem Aschenberg, der Schönen Aussicht und dem Lärchengarten um Rengshausen herum. Von den zwei weiteren war eine in der Vergangenheit einem Brandanschlag zum Opfer gefallen, und die andere ist leider durch fehlende Pflege verfallen.

So machten sich die Feuerwehrleute am 3. Oktober früh morgens mit 15 Kameraden auf den Weg in Richtung Aschenberg, um die fast verfallene Hütte, die inzwischen etwas verwachsen war, mit der Kettensäge frei zu schneiden und anschließend abzureißen.

Danach wurde ein Schotterfundament auf den Waldboden aufgebracht. Nun konnte der Wiederaufbau der neuen Hütte beginnen.

Da man sich an dem Charme der alten Hütte orientieren wollte, wurde auch die neue Hütte fast ausschließlich von den aufgestellten Holzpfählen gehalten. Lediglich zur Sicherung wurden Halteringe mit einem Lochband verschraubt. Der Kamin von der Feuerstelle konnte erhalten und somit wiederverwendet werden.

Zum Abschluss wurde außerdem noch die innenliegende Feuerstelle freigegraben und aus unbearbeiteten Baumstämmen Sitzmöbel gebaut. Das Holz dafür stammt von der alljährlichen Kettensägen-Ausbildung der Feuerwehr Rengshausen. Weitere Unterstützung bekam das Projekt vom Sägewerk Stein aus Appenfeld und der Bäckerei Schneidemüller.

Quelle: HNA

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