Kreiskrankenhaus Wolfhagen: Neue medizinische Geräte im Wert von 660 000 Euro

Neue Technik für Klinik

Im modernisierten Operationssaal der Kreisklinik Wolfhagen: Dr. Uwe Hecht (Chefarzt Anästhesie, von links), Wilfried Meyer (OP-Leiter) und Dr. Peter-Josef Frings (Chefarzt Chirurgie) stellen einen der neuen OP-Tische vor. Foto:  nh

Wolfhagen. Die Kreisklinik Wolfhagen hat in den vergangenen Monaten neue elektromedizinische Geräte im Wert von 660 000 Euro erhalten. Bis Mitte September wurden beide Operationssäle innerhalb von neun Wochen renoviert und mit technischer Ausstattung auf dem neuesten Stand versehen.

Weitere Investitionen sind in die Endoskopie (zum Beispiel für Magen- und Darmspiegelungen) und in die Sonographie (Ultraschall) geflossen. „Wir sehen diese technische Modernisierung als eine Investition in die Zukunft unserer Klinik“, sagt Geschäftsführer Bernd Tilenius.

Höherer Komfort

In den Operationssälen gibt es unter anderem neue OP-Tische. Die High-Tech-Geräte bieten einen höheren Komfort für die Patienten und ermöglichen ein leichteres Arbeiten für die Chirurgen um Chefarzt Dr. Peter-Josef Frings sowie das Pflegepersonal. Neue OP-Lampen erzeugen weniger Wärme, aber ein stärkeres Licht bei geringerem Energieverbrauch.

Für die Innere Medizin wurden zwei neue Endoskopietürme angeschafft. Der neue Chefarzt Dr. Norbert Krauss legt Wert darauf, dass er mit dieser Technik dank hochauflösendem Bild und verschiedenen Extras (elektronische Chromo-Endoskopie, Endo-Washer), Veränderungen während der Spiegelung besser erkennen kann als zuvor. Neu in der Kreisklinik Wolfhagen ist auch der Kontrastmittel-Ultraschall, der zum Beispiel zur Untersuchung der Leber eingesetzt wird.

Die Investitionen sind Teil des so genannten Elektromedizin-Projektes der Gesundheit Nordhessen (GNH) mit dem Medizintechnikhersteller Dräger. Das Lübecker Unternehmen ist seit dem vergangenen Jahr dafür zuständig, der GNH für zehn Jahre eine moderne medizintechnische Infrastruktur auf dem aktuellen Stand der Technik bereitzustellen.

Der Vertrag beinhaltet die systematische Erneuerung des Geräteparks, dessen Instandhaltung und Wartung sowie die kontinuierliche Bereitstellung von Verbrauchsmaterialien, ohne dass die GNH Eigentum an den Geräten erwerben muss.

Schnelle Reaktionszeiten

Die neuen Geräte der Kreisklinik Wolfhagen sind die gleichen, die zum Beispiel auch am Klinikum Kassel eingesetzt werden. Die Mitarbeiter der Firma Dräger sind täglich in den Kreiskliniken und haben bei kurzfristigem technischem Unterstützungsbedarf schnelle Reaktionszeiten.

Noch für dieses Jahr ist außerdem die Modernisierung der Intensivstationen geplant. „So bringen wir unser Haus Schritt für Schritt technisch auf den neuesten Stand. Neben dem fachlich kompetenten medizinischen und pflegerischen Personal ist ein hoher technischer Standard für ein Krankenhaus wie die Kreisklinik Wolfhagen wichtig, um dauerhaft in der Region bestehen zu können“, sagt der Geschäftsführer. (red/nom)

Quelle: HNA

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