Neue Treppe für die Zweipfennigsbrücke

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Baustelle an der Zweipfennigsbrücke: In den nächsten sechs Wochen wird der Treppenaufgang erneuert. Die neue Anlage erhält auch eine Rampe für Kinderwagen und Fahrräder. Im Vordergrund des linken Bildes: die alten Sandsteine, die wieder verbaut werden. 

Melsungen. In den nächsten sechs Wochen ist die Zweipfennigsbrücke über die Fulda nicht zu benutzen: Die Stadt Melsungen lässt für etwa 100 000 Euro den Treppenaufgang erneuern.

In dieser Woche wurde der alte und ziemlich marode Treppenaufgang komplett abgerissen. Die alten Sandsteine aus dem Erbauungsjahr der Brücke, 1891, wurden gesichert und bilden den Unterbau für die neue Treppenanlage. Da diese etwas größer wird, werden alte Sandsteine, die beim Umbau am Bahnhof übrig geblieben sind, verbaut. Größer wird die Treppe deshalb, weil sie keinen Treppenabsatz erhält – wie die bisherige – sondern gerade nach oben führt und im rechten Winkel auf die Brücke mündet. Außerdem wird die Neue breiter. Damit wird Platz geschaffen für eine Rampe für Kinderwagen und Fahrräder. Dieser Veränderung habe die Denkmalpflege zugestimmt, sagte Bauamtsleiter Martin Dohmann.

Pfähle sorgen für Stabilität

Im Gegensatz zu früher macht man sich heute auch Gedanken über den Untergrund. Dafür wurde ein Gutachten erstellt. Das Ergebnis: In den weichen Boden werden Pfähle gesetzt, um die Stabilität der Treppenanlage zu erhöhen.

Die Treppenstufen aus Fertigbeton erhalten eine Granitauflage, erklärte Dohmann.

Eigentlich habe man mit den Arbeiten schon im Herbst beginnen wollen. Aber wegen des Bodengutachtens habe sich der Start verzögert. Dohmann: „Dann haben wir lieber abgewartet, bis die Regiotram-Haltestelle Bartenwetzerbrücke in Betrieb ist.“ (bmn)

Quelle: HNA

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