Die Waberner Feuerwehr ist jetzt besser ausgerüstet und feierte ein Fest

Neue Wagen gegen Feuer

Im neuen Auto: von links Maximillian Wolpers, Philip Weichert, Mark Hansmann, Carmen und Sophia Walkenhorst sowie Timo Hansmann. Fotos: Büchling

Wabern. Einen besonderen Rat bekamen die Waberner Feuerwehrleute von Pfarrer Lars Bachmann. Das beste Löschmittel sei eigentlich Bier, erklärte er, denn es biete dreifachen Schutz durch Wasser, Schaum und CO2. Anlass des nicht ganz ernst gemeinten Rates war der Tag der Offenen Tür. Dabei wurden auch das neue Löschgruppenfahrzeug 10/6 übergeben, dass vier Waberner Wehrleute erst am Donnerstag im Werk in Sachsen abgeholt hatten.

Zum Festtag waren Hunderte Besucher gekommen. Bürgermeister Günter Jung bewies bei der Fahrzeugübergabe sein technisches Wissen und schilderte den langen Weg vom Antrag auf ein neues Fahrzeug im Jahr 2007 bis heute. Das zweite Fahrzeug, das an diesem Tag übergeben wurde, ist tatsächlich schon einige Zeit im Einsatz: der Einsatzleitwagen ELW 1. Pfarrer Bachmann segnete die Fahrzeuge und wünschte den Feuerwehrleuten Gottes Segen für ihren Dienst.

Probesitzen im Löschwagen

Die Gäste am Feuerwehrhaus in Wabern bestaunten die Neuerwerbung, und besonders die Kinder genossen es, einmal selbst am Steuer eines Feuerwehrautos zu sitzen.

Das Wochenende stand für die Feuerwehrleute aus Wabern und den Ortsteilen aber auch im Zeichen der Wettkämpfe. Sie kämpften um den Helmut-Ewald-Pokal.

Mit der Optimalpunktzahl von 100 setzte sich die Falkenberger Feuerwehr durch und nahm den Pokal in Empfang. Es folgten auf den Plätzen Unshausen, Niedermöllrich, Rockshausen, Uttershausen, Harle und Wabern.

Der Wettkampf fand nach den Richtlinien der hessischen Feuerwehrleistungsprüfungen statt. Darin wird neben dem praktischen Teil auch verlangt, 15 Fragen aus dem Feuerwehralltag korrekt zu beantworten.

Im praktischen Teil spielen die korrekte Befehlsausgabe, das Einhalten der Feuerwehrdienstvorschriften und die Zeit eine wichtige Rolle. Vier Feuerwehrleute bewerten die Leistungen der einzelnen Gruppen.

Von Peter Büchling

Quelle: HNA

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