Dorferneuerung: Bürgermeister stellt Ideen für Raiffeisengelände vor

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Alte Schule Körle: Das Gebäude in Privathand beherbergt die örtliche Apotheke und eine Gemeinschaftspraxis.

Körle. Mit Szenarien zur Ortsentwicklung befasste sich jetzt die Körler Arbeitsgruppe Dorferneuerung. Bürgermeister Mario Gerhold stellte nach eigenen Angaben einen Plan zur Umnutzung eines zentralen Geländes vor.

Der Vorschlag steht nun öffentlich zur Diskussion und soll Thema sowohl im Parlament als auch bei einer noch nicht terminierten Bürgerversammlung sein. Zentraler Ort der Umnutzung könnte der Idee nach ein etwa 2500 Quadratmeter großes Gelände in der Ortsmitte werden. Dort befinden sich drei ehemalige Scheunen an der Nürnberger Straße in Privathand und die heutige Geschäftsstelle der VR-Bank Schwalm-Eder – eingebunden in die Umnutzung wäre außerdem die Alte Schule an der Guxhagener Straße.

Kernidee: Entstehen sollen seniorengerechte Wohnungen, moderne Räume für eine Arztpraxis und eine Apotheke. Dafür müssten die Scheunen voraussichtlich abgerissen werden. Außerdem könnte das Gelände neu erschlossen werden und eine Passage zum bisherigen Eingang Richtung Raiffeisenhof erhalten.

Umzugskarussell

Verbunden wäre das Ganze mit einem Umzugskarussell. Dazu gehören die Körler Mitarbeiter der VR-Bank, der örtliche Apotheker und die an der Guxhagener Straße ansässigen Allgemeinärzte. Voraussetzung für eine Realisierung wäre das Einverständnis aller Eigentümer der Gebäude. Mit ihnen ist die Gemeinde nach Angaben von Mario Gerhold im Gespräch. Außerdem müssten neue Geschäftsräume für die VR-Bank gefunden werden.

Mario Gerhold

Auch die Ärzte und Apotheker müssten gefragt werden – sollten sie mitmachen und in die Ortsmitte ziehen, könnte die Gemeinde die Alte Schule an der Guxhagener Straße entweder kaufen oder anmieten. Dabei füllen die Nutzungsmöglichkeiten eine ganze Liste: Die Gemeinde könnte dort ihre Bücherei und den Jugendclub ansiedeln, dem Musikzug einen Übungsraum überlassen und eine Kinderkrippe für Tageseltern einrichten.

Aus der Sicht von Bürgermeister Mario Gerhold ließe sich das Konzept bei Einverständnis aller Beteiligten innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre umsetzen. Zur Finanzierung soll nach Möglichkeit Fördergeld aus der Dorferneuerung genutzt werden. (lgr)

Kontakt: Mario Gerhold, Tel. 0 56 65 / 94 98 0, E-Mail: bgm@koerle.de

Quelle: HNA

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