Neuer Jugendpfleger mit viel Erfahrung

Neu in Guxhagen: Jugendpfleger Jochen Schmidt vor dem Clubhaus an der Schönen Aussicht. Foto: Grugel

Jochen Schmidt heißt der neue Jugendpfleger in Guxhagen. Der 48-Jährige ist für die Kirche und die politische Gemeinde unterwegs.

Im Kirchenkreis Melsungen ist Schmidt kein Unbekannter. Denn zuletzt war der gebürtige Frielendorfer Jugendpfleger in Heinebach - von dort geht es nach Guxhagen: So viel räumliche Nähe zwischen zwei Arbeitsstellen gab es bei Schmidt bislang selten. Zu seinen beruflichen Stationen zählten neben Städten im Landkreis beispielsweise auch Hannover, Berlin, Braunschweig und Frankfurt. Dabei türmte Schmidt einen Erfahrungsschatz auf: Er arbeitete als Berater, Therapeut, Wissenschaftler, Berufsvorbereiter, Mediator und Jugendpfleger. Überhaupt hat die Kirchengemeinde Guxhagen einen super qualifizierten Mitarbeiter gewonnen: Schmidt schloss seine Studien in Sozialpädagogik, Soziologie, Politik und Erziehungswissenschaft an der Universität Kassel mit einer Diplom- und einer Magisterprüfung ab.

Alltagsangebote

Wer mit dem 48-Jährigen Kontakt aufnimmt, ist schnell von seiner herzlichen Art eingenommen. Das wird dem Neuen bei der Arbeit mit Jugendlichen zugute kommen. In Guxhagen will Schmidt auch mit vielen Alltagsangeboten die Jugendräume füllen. Dabei geht es ihm mehr um den Kontakt zu den Jugendlichen als um Event-Management. „Ich will die Jugendlichen auch beraten und für sie da sein“, sagt Schmidt. Das gilt für die kirchliche Jugendarbeit ebenso wie für die in den Jugendräumen Guxhagen, Wollrode und Ellenberg.

„Vielleicht habe ich mir in meinem Leben zu viel vorstellen können“, sagt Schmidt auf die Frage nach seiner bisherigen Berufstätigkeit auf vielen Feldern und an vielen Orten. Dabei hatte die Arbeit, an welchem Ort auch immer, stets mit ihm selbst zu tun. Im Studium beschäftigte Schmidt sich beispielsweise mit Gewalt an Schulen sowie mit Jugend und Rechtsextremismus - in der Praxis dann engagierte er sich für Programme gegen Rechtsextremismus. Nicht anders war es mit seiner Ausbildung als Systemischer Therapeut und Berater, die ihm bei der Schulung von Betriebsräten zugute kam.

Guxhagen könnte für Schmidt mehr als eine neue Station auf dem Berufsweg werden - dort möchte der 48-Jährige gerne bleiben. Auch in seine Heimatgemeinde Frielendorf ist er gezogen, um sich dort neu zu verankern. Dabei gehören Radfahren und Singen zu seinen Hobbies, die er auch mit den Jugendlichen teilen möchte, etwa bei Radtouren mit der Jungschar. (lgr) • Kontakt: Tel. 0 56 65/ 40 63 08.

Quelle: HNA

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