Die Palletways-Gruppe baut ab Mai ein Güterverteilzentrum in Homberg

Güterverteilzentrum in Homberg: Ein neuer Logistiker kommt

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Lastwagen im Fokus: Im Homberger Industriegebiet entsteht ab Mai die Deutschlandzentrale der Firma Palletways. Sie errichtet dort ein Güterverteilzentrum.

Homberg. Im Homberger Industriegebiet soll ab Mai ein weiteres Güterverteilzentrum entstehen. Dort will die Palletways-Gruppe, die ihren Hauptsitz in England hat, fünf Millionen Euro investieren und eine zentrale Umschlageinrichtung aufbauen.

Palletways ist nach eigenen Angaben Europas am schnellsten wachsender Anbieter für den Transport von palettiertem Express-Stückgut.

Von Homberg aus will das Unternehmen ein neues deutsches Inlandnetz aufbauen, teilt es in einer Pressemitteilung mit. Die Palletways Gruppe habe sich erfreulicherweise nach intensiven Gesprächen mit der Stadt für Homberg als neue Deutschlandzentrale entschieden, sagt Bürgermeister Martin Wagner. Das Verteilzentrum soll im Industriegebiet auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern entstehen.

Das deutsche Palletways-Netz startet mit 35 im ganzen Land verteilten Depots, das Güterverteilzentrum verfügt über eine Kapazität von 6000 Paletten pro Nacht. Der Betrieb werde mit 30 Mitarbeitern aufgenommen, die für Kundendienst, Warenumschlag und Transportorganisation verantwortlich seien. „Damit entstehen qualifizierte Arbeitsplätze in der Kreisstadt“, unterstrich Bürgermeister Wagner im Gespräch mit unserer Zeitung.

Das in Homberg geplante Verteilzentrum sei strategisch günstig platziert und ermögliche Expressgutzustellungen nach Osteuropa, heißt es in der Mitteilung von Palletways. Das Unternehmen wurde 1994 in Großbritannien gegründet und habe sich in weniger als zwei Jahrzehnten zum größten Anbieter für palettiertes Express-Stückgut in Europa entwickelt. Heute ist es in elf Ländern mit 280 Standorten und neun Verteilzentren vertreten.

Homberg profitiere einmal mehr von seiner Lage im zwischen Kassel und Fulda gelegenen so genannten logistischen Dreieck, sagte Bürgermeister Martin Wagner. Er verspreche sich von der Neuansiedlung positive Auswirkungen auf die Homberger Wirtschaft. (bra)

Quelle: HNA

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