Beim Bad Emstaler Thermalbad soll ein Mehrgenerationen-Spielplatz entstehen

Neuer Spielplatz soll im Kurpark entstehen

Setzen sich für ihre Kinder ein: Der Vorstand des Fördervereins FinE, Nadine Missing, Peggy Zeretzki, Anette Umbach und Corinna Engelmohr und die Kinder Marvin Zeretzki und Jette Umbach. Foto: Terjung

Bad Emstal. Der Kurpark beim Thermalbad in Bad Emstal ist ruhig und umgeben von Bäumen und Wiesen. Bald könnten hier jedoch einige Kinder den Platz in Beschlag nehmen.

Ein „Mehrgenerationen-Spiel- und Wanderrastplatz am Habichtswaldsteig“, so heißt das neue Projekt für den Kurpark laut Bürgermeister Ralf Pfeiffer.

Es soll ein Spielplatz ohne Altersbeschränkung werden. Als vor einem Jahr einige Frauen den Bürgermeister aufsuchen und sich darüber beschweren, die Spielplätze in der Umgebung würden zu wenig bieten, ergab sich die Idee des neuen Spielplatzes. Es bildete sich der Förderverein „FinE“, der den Bau unterstützen will. In mehreren Gesprächen arbeitete man das Projekt aus und Pfeiffer stellte einen Antrag für den Spielplatz. Der Teil des Kurparks, in dem der Spielplatz entstehen soll, grenzt zum einen an den Wohnwagenstellplatz und zum anderen führt die Extratour des neuen Wanderweges Habichtswaldsteig genau durch den Kurpark hindurch, womit der Platz eine gute Infrastruktur hätte.

Dort könnten unter anderem ein Beachvolleyballplatz, eine Seilbahn, Rutschen und ein großer Wasserspielplatz mit Fontänen und einem Bachlauf entstehen. Der auf dem Gelände liegende „Wasser-Kreativ-Spielplatz für Jung und Alt“ soll ebenfalls mit eingebunden werden. Im Gegenzug zu der Entstehung dieses Mehrgenerationen-Spielplatzes müsste der Kitzhagener Spielplatz, der 200 Meter vom Kurpark entfernt ist, geschlossen werden.

Aus diesem könnte eine neue Baufläche für Wohnhäuser entstehen. Außerdem könnten 60 Prozent der Kosten vom Land Hessen gefördert werden, wodurch sich die rund 200 000 Euro Baukosten stark reduzieren würden.

„Die Zukunft liegt in solchen Spielplätzen, die interessant sind für mehrere Generationen“, sagt Ralf Pfeiffer und erhofft sich dadurch mehr überregionale Bekanntheit.

Auch die Vorsitzende des Fördervereins „FinE“, Anette Umbach, sieht in diesem Projekt eine Aufwertung der Emstaler Umgebung. Sie war eine der ersten, die den Wunsch nach einem neuen Spielplatz an die Gemeindevertretung herangetragen und eine Unterschriftenaktion gestartet hat. Jetzt engagiert sie sich in dem Förderverein und kümmert sich mit den anderen Mitgliedern um die weitere Realisierung des Projekts, denn Baupläne oder Ähnliches gibt es bislang noch nicht. Jedoch wurde bereits ein Plan des Spielplatzes erstellt, mit Hilfe der Architektin, die auch den Kurpark entworfen hat. Anette Umbach und die anderen Vorstandsmitglieder werden sich weitterhin für die Realisierung des Spielplatzes einsetzen. (nix)

Quelle: HNA

Kommentare