Norbert Mecke kommt als Dekan des Kirchenkreises im Mai nach Melsungen

Neuer spielt im Mittelfeld: Norbert Mecke ist neuer Dekan

Betreut als Pfarrer ab dem 1. Mai auch eine Viertelstelle in der Stadtkirche: Norbert Mecke, der neue Dekan des Kirchenkreises Melsungen. Foto: Grugel

Kreisteil Melsungen. Der Dekan des Kirchenkreises Melsungen heißt ab 1. Mai Norbert Mecke. Der Nachfolger von Rudolf Schulze spielt Fußball, ist 45 Jahre alt und weiß noch nicht, wo er ab Mai mit seiner Familie wohnen wird.

Das Dekanat gegenüber der Melsunger Stadtkirche wird samt Wohnung umgebaut. Deshalb ist die vierköpfige Familie zurzeit noch auf der Suche nach einem neuen Zuhause in der Bartenwetzerstadt.

Die kennt der Neue schon lange. Beim Landeskirchentag im Jahr 2000 lernte Norbert Mecke die Stadthalle und das Lutherhaus kennen. Durch die Stadtkirche hatte ihn zuvor schon einmal Dieter Runzheimer geführt, der pötzlich verstorbene Bürgermeister der Stadt und frühere Melsunger Pfarrer.  

Überhaupt hat der neue Dekan persönliche Bezüge zur Gegend. Als Zivildienstleistender war er nicht nur für den Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) als Hausmeister unterwegs, sondern begleitete auch Kinder- und Jugendgruppen im Malsfelder Ferienheim Hof Largesberg des CVJM. Als Pfarrer nutzte Norbert Mecke den Hof Largesberg später für Konfirmandenfreizeiten. Mitunter gab es dann Abstecher nach Melsungen, wo die Jugendlichen Interviews führten oder Segenssprüche an Fachwerkhäusern zum Thema machten.

„Christsein ist ein Mannschaftssport“, sagt Norbert Mecke, der auf dem Fußballplatz gerne im Mittelfeld spielt. Kirche muss für den 45-Jährigen ein bisschen wie ein Durchlauferhitzer sein, zum Warmwerden für Glaube, Liebe und Hoffnung.

Der Theologe hat viele Bilder parat, wenn er eigene Wünsche an seine künftige Arbeit beschreibt. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen ist Norbert Mecke einfach offen für das, was es bereits gibt. Er will die vielen Menschen im Kirchenkreis kennen lernen und dabei - wenn es nach ihm geht - am liebsten von den Kirchengemeinden gezeigt bekommen, was ihnen lieb und wert ist.

Die Gemeindearbeit ist überhaupt aus Sicht des Neuen die Basis. Dabei gilt es für den Dekan zu ordentlichen Rahmenbedingungen beizutragen, damit „Gemeindeleben gut funktioniert“, sagt Norbert Mecke. Das betrifft beispielsweise die Finanzen und Gebäude ebenso wie die diakonischen Einrichtungen und Kindergärten.

Darüber hinaus wünscht sich Norbert Mecke Kirche auch als Volkskirche, die möglichst vielen Menschen Angebote macht und über ihre Kirchtürme hinausblickt.

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Von Lorenz Grugel

Quelle: HNA

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