Am Samstag ist es soweit:

Angela Lechert eröffnet in Beiseförth einen Tante-Emma-Laden

+
Hat alle Hände voll zu tun: Angela Lechert eröffnet am übernächsten Samstag den Dorfladen in Beiseförth. Der soll mehr als nur eine Einkaufsmöglichkeit werden.

Beiseförth. Die 41-jährige Angela Lechert fiebert dem Termin bereits entgegen, sie streicht, putzt und wienert, was das Zeug hält. Denn noch in dieser Woche sollen die Regale, Kühlschränke und -truhen angeliefert werden: Es gibt noch genug zu tun, bis die Kunden am Eröffnungstag vor vollgepackten Theken und Regalen stehen werden.

Doch Angela Lechert hat keine Angst vor der Arbeit, ganz im Gegenteil, sie will endlich loslegen mit der Arbeit. Die gebürtige Gelsenkirchenerin zog vor drei Jahren mit ihrer Familie nach Beiseförth und fühlte sich dort gleich wohl.

Mit dem Gedanken, sich selbstständig zu machen, spielte die 41-Jährige schon länger. Als dann die bisherigen Eigentümer den Dorfladen aus Zeitmangel schließen mussten, überlegte sie nicht lange, denn Lechert bringt Erfahrung in dieser Branche mit. In Gelsenkirchen war sie bei einem Cateringunternehmen tätig und bei SMA sorgte sie mit für die Stärkung von Konferenzteilnehmern.

Ein Namen für den Laden war auch schnell gefunden: "Omma Tutties Dorfladen". So wird Angela Lechert von ihrem Enkelkind genannt. Sie ist tatsächlich bereits Großmutter, auch wenn sie erst im vorigen Jahr selbst ihr drittes Kind bekommen hat.

Für ihren Laden hat sie ein klares Konzept: Auch wenn es natürlich im Dorfladen Dinge des alltäglichen Lebens wie Hygieneartikel, Babynahrung und Molkereiprodukte gibt, will sie auch viele regionale Produkte anbieten.

Mit ins Boot geholt hat sie die Melsunger Bäckerei Klabunde, den Fleischer Neuhaus aus Geismar und die Hüttbrauerei. Langfristig soll sie von einer Angestellten und einer Aushilfskraft unterstützt werden. Sitzmöglichkeiten draußen und drinnen sollen dafür sorgen, dass der Dorfladen mehr als nur eine Einkaufsmöglichkeit wird: "Das Lädchen wird für die Beiseförther Einwohner zu einem guten Treffpunkt werden", ist sich Regionalmanagerin Marion Karmann völlig sicher. (ycg)

Quelle: HNA

Kommentare