Neuer Treffpunkt: Richtfest an Bürgerbegegnungsstätte in Gasterfeld

Richtfest gefeiert: Dieter Gasch (vorne), vom Förderverein kümmert sich als ehrenamtlicher Bau- und Projektleiter um die neue Bürgerbegegnungsstätte. Fotos:  Michl

Wolfhagen. „Möge Gott alle Gefahren von diesem Haus abwenden und alle, die durch die Tür ein- und ausgehen beschützen." Mit diesem handwerklichen Segen, dem Aufsetzen eines mit bunten Bändern geschmückten Richtbaumes und bekräftigt durch das Zersplittern eines zuvor von ihm geleerten Schnapsglases wurde von Zimmermeister Thorsten Meyer aus Freienhagen die neue Bürgerbegegnungsstätte in Gasterfeld gerichtet.

Auch die in der Pommernanlage untergebrachten derzeit 300 asylsuchende Neubürger sollen, so der feste Wunsch des aus 25 Mitgliedern bestehenden Fördervereins, durch die neue Begegnungsstätte noch intensiver in die örtliche Gemeinschaft integriert werden.

Sprach den Richtspruch: Zimmermeister Thorsten Meyer aus Freienhagen.

„Was lange währt, wird endlich gut.“ Mit diesen Worten skizzierte Dieter Gasch vom Förderverein, der sich ehrenamtlich die Bauleitung auf die Fahnen geschrieben hatte, den Weg des jetzt gerichtete Gebäudes in Erweiterung der bestehenden Grillhütte. Denn bereits vor über zehn Jahren hatten die Gasterfelder zur Intensivierung der Dorfgemeinschaft die Errichtung eines Backhauses nicht nur geplant, sondern dafür auch schon den Bausatz angeschafft.

Das ohne den Kanalanschluss (30 000 Euro) mit 220.000 Euro veranschlagte und in Holzbauweise errichtete Gebäude, das im Zuge des Dorferneuerungsprogramms des Landes Hessen und durch die Stadt Wolfhagen zum größten Teil finanziert ist, bietet rund 70 Besuchern Platz, verfügt über eine Heizung, Strom, fließendes Wasser, einen Küchentrakt und behindertengerechte Toiletten. Der Förderverein verpflichtete sich, an Eigenleistungen 45 000 Euro zu stemmen, davon sind derzeit 8000 Euro abgearbeitet. Im Spätherbst soll alles fertig sein. (zih)

Quelle: HNA

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