Ein neuer Verein möchte künftig das Dorfleben in Elbenberg bereichern

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Will mit seinem Verein Projekte, der bei der Dorferneuerung umgebaut wurde, fördern: Jürgen Rößler.

Elbenberg. „Wir wollen das dörfliche Leben bereichern und den Zusammenhalt fördern." So beschreibt Jürgen Rößler die Aufgabe des „Vereins zur Förderung des Dorflebens Elbenberg", dessen frisch gewählter Vorsitzender er ist.

Es gehe darum, Elbenberg gerade in Zeiten des demographischen Wandels weiterzuentwickeln und die politische Gemeinde bei der Erhaltung der Infrastruktur zu unterstützen, sagt Schriftführer Udo Umbach. Laut Rößler dient der Verein vorrangig dazu, vorhandene und zukünftige Spenden und Gelder, wie sie etwa bei Dorf- und Vereinsfesten erwirtschaftet werden und wurden, für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung zu stellen und effektiv zu verwalten.

Zu den Satzungszielen gehört neben der Unterstützung des örtlichen Vereinswesens auch die Förderung von Kunst und Kultur, die Erhaltung des Brauchtums sowie des Orts- und Landschaftsbildes. Hauptsächlich wolle man sich jedoch an der Erhaltung und dem Ausbau der öffentlichen Einrichtungen beteiligen, um die Lebensqualität und den individuellen Charakter Elbenbergs gerade auch für die Jugendlichen im Dorf zu erhalten, sagt Umbach.

Die 15 Mitglieder des Vereins zur Förderung des Dorflebens sind entweder Verantwortliche aus anderen aktiven Vereinen oder waren an der inzwischen abgeschlossenen Dorferneuerung in Elbenberg beteiligt. „Aber natürlich sind uns alle Elbenberger willkommen, können Vorschläge machen und sich einbringen“, sagt Rößler.

„Hauptkriterium ist, dass die Maßnahme nicht nur Einzelnen zugute kommt, sondern der Mehrzahl der Elbenberger“, so Rößler. Momentan liege etwa ein Antrag vor, um das marode Spielgerät des Kindergartens zu ersetzen. Rößler stellte jedoch klar, dass der Verein nicht dazu da sei, öffentliche, kirchliche oder private Verantwortung abzulösen. Der Verein werde im Rahmen seiner begrenzten Möglichkeiten dort finanziell helfen, wo „Projekte aus Geldmangel zu scheitern drohen“.

Weitere Informationen bei Jürgen Rößler (05625/1294) und Ortsvorsteher Uwe Förster (05625/1601).

Quelle: HNA

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