Nachwuchsorganisation tritt für bessere Bildung und Integrationspolitik ein

Neuer Vorstand bei den Jusos

Sie gehören zum neuen Vorstand der Jusos Schwalm-Eder: von links Patrick Gebauer, Florian Reichhold, Vorsitzender Simon Reichhold, Philipp Rottwilm, Zhou Ji Chen, Sebastian Vogt. Foto: nh

Schwalm-Eder. Die Jungsozialisten (Jusos) im Schwalm-Eder-Kreis haben sich nach der Kommunalwahl personell und inhaltlich neu formiert.

Um Wahlen und inhaltliche Debatten ging es beim jüngsten Treffen in Borken-Lendorf. Zum neuen Juso-Vorsitzenden des Unterbezirks wurde einstimmig der 22-jährige Simon Reichhold aus Fritzlar gewählt. Reichhold freute sich über ein sehr gutes Ergebnis: „Gemeinsam mit meinen Mitstreitern will ich in Zukunft das Profil der Jusos im Kreis wieder schärfen.“

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Rosa-Maria Hamacher (Gudensberg), Philipp Rottwilm (Neuental) und Sebastian Vogt (Schwalmstadt) gewählt. Der Unterbezirksvorstand wird weiterhin durch fünf Beisitzer (Zhou Ji Chen, Jan-Christian Fey, Patrick Gebauer, Florian Reichhold, Philipp Specht) komplettiert.

Die Jusos freuen sich, eine „gute Mischung aus aktiven Parteimitgliedern und Kommunalpolitikern gefunden zu haben, um handfeste Politik für die jungen Menschen im Schwalm-Eder-Kreis zu machen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Neuformierung beinhalte auch die Forderung nach einer Profilschärfung der SPD, zu der man seinen Teil beitragen will.

Besonders wichtig ist den Jusos als Jugendorganisation der SPD das Thema Bildung. „Aufstieg durch Bildung muss auch im ländlichen Raum garantiert sein.“ Sie fordern deshalb ein flächendeckendes attraktives Schulangebot ohne Lehrerstellenkürzungen, Verbesserung der Schulausstattung, mehr Schulsozialarbeit und Lehrerfortbildung.

Die SPD-Nachwuchsorganisation setzt sich für eine moderne Integrationspolitik ein, zu der auch die Bekämpfung des Rechtsextremismus im Landkreis gehöre. (red)

Quelle: HNA

Kommentare