Mittelalterliche Strukturen blieben erhalten

Neuer Zaun für den Burg-Garten

Homberg. Der Kräutergarten auf der Hohenburg hat einen neuen Zaun. Denn der alte Zaun war in die Jahre gekommen und musste nun dringend ersetzt werden. Der neue Zaun sollte sich auch wieder an mittelalterliche Strukturen anpassen und und an alte Gärten mit Heil- und Würzpflanzen erinnern. Daher wurden auch nur ursprüngliche, unbehandelte Hölzer verarbeitet – genau das wurde nun auch in die Tat umgesetzt.

Dank einer großzügigen Spende der Firma Engels Gartenhölzer in Homberg wurde das Projekt in die Tat umgesetzt. Die Firma lieferte die Fichtenstangen, die zu Zaunlatten, -riegeln und -pfosten hergerichtet wurden. Herbert Harbusch, ehrenamtliche Helfer des Vereins bei den Schreinerarbeiten, schnitt die Stangen zu, Wilhelm Möller plante und baute die Einfriedung mit weiteren Vereinsaktiven.

Niemanden abhalten

Der Zaun solle nicht dazu dienen, Eindringlinge fernzuhalten, er sei eine optische Abgrenzung zum Burgplateau und gestalterisches Element, so Alfred Uloth, Vorsitzender der Burgberggemeinde in einer Pressemitteilung.

Ein Tribut an die heutige Zeit wurde aber gezollt: Im Mittelalter waren Nägel sehr kostbar, man befestigte deshalb die Latten am Gerüst mit Zweigen der biegsamen Waldrebe. Beim Bau des neuen Zaunes kamen die heute gebräuchlichen Werkzeuge und Materialien zum Einsatz, nämlich Sägen und Schrauben. (red)

Quelle: HNA

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